Der zweite Punkt kann nicht als ein von dir erzeugtes Erfolgserlebnis auftreten, da dieses von dir erwähnte Ereignis durch Punkt 3 abgedeckt wird. Anders wäre dies zu sehen, wenn es ein Erfolgserlebnis ist, einen Milchreis überhaupt zu finden, der essbar wäre, da dies ein äußerst seltener Moment darstelle und in seiner Häufigkeit ungefähr so oft vorkäme wie Heino in der Öffentlichkeit ohne Sonnenbrille. Dem ist jedoch meiner mannigfaltigen kulinarischen Erfahrung nach nicht so, daher erscheint es mir unmöglich, Punkt 2 in irgendeiner Form und Weise stattgeben zu können.
Von Punkt 1 ausgehend lassen sich vier mögliche eintretende Ereignisse definieren:
* Ich mache den Milchreis zum wiederholten Male, und er ist ungenießbar.
* Ich mache den Milchreis zum wiederholten Male, und er ist essbar.
* Ich mache den Milchreis zum ersten Mal, und er ist total grauslich (anzunehmenderweise aufgrund mangelnder Milchreiserfahrung).
* Ich mache den Milchreis zum ersten Mal, und er ist essbar.
Nun kann man diesem Blogeintrag entnehmen, dass letzteres Ereignis eingetreten ist. Wie man durch obige Liste jedoch unschwer erkennen kann, spaltet sich das Ereignis in zwei unterschiedliche Faktoren auf:
Der Milchreis ist essbar, oder er ist es nicht.
Ich mache zum ersten Mal einen Milchreis, oder ich hab schon vorher mal einen gemacht.
Jeder einzelne positiv absolvierte Faktor an sich wäre schon ein Erfolgserlebnis; Fakt ist aber, dass durch eine Kombination der beiden positiven Versionen das Erfolgserlebnis immens gesteigert wird, ergo die Anführung des Ereignisses als zwei Erfolgserlebnisse.
Insofern muss ich deiner Argumentation also eine nasskalte Dusche erteilen, und außerdem einwerfen, dass mit dieser Argumentation auch Punkt 1 verworfen werden müsste. Ist aber nicht der Fall, weils auch so schon als Erfolgserlebnis gewertet werden kann.
Du hast mit obigen drei Punkten folgendes probiert: 2 Axiome zu einer Synthese zu verbinden. Die beiden Axiome für sich sind (da ich davon ausgehe, daß Punkt 3 stimmt) unwiderlegbar und sie führen zu Punkt 3. Du wirst mir wohl zustimmen, daß meine obigen Ausführungen zu Axiom Nummer 2 zutreffend sind.
Was du nicht getan hast: Von Punkt 1 aus eine Art Flußdiagramm zu erstellen, so wie du es jetzt in deiner Antwort zu meiner Antwort mir weiszumachen probierst.
Kurz gesagt: der Satz "Der Milchreis war essbar." in Kombination mit dem Satz "Es war der erste Milchreis, den ich jemals selber gemacht hab, und er war trotzdem essbar!" ist absolut überflüssig und den Datenmüll nicht wert, den wir hier produzieren.
QED: ich habe recht. ;)
(und lösch mal mein Fehlpost oben)
The blog is dead, but the Jakob lives on! Find me in Toronto, singing tenor parts, learning Mandarin, playing Ultimate, watching Netflix in my roundopartment, and of course developing software for a living. Making the world my oyster, one vertebrae at a time.
Comments
Der zweite Punkt kann nicht
Der zweite Punkt kann nicht als ein von dir erzeugtes Erfolgserlebnis auftreten, da dieses von dir erwähnte Ereignis durch Punkt 3 abgedeckt wird. Anders wäre dies zu sehen, wenn es ein Erfolgserlebnis ist, einen Milchreis überhaupt zu finden, der essbar wäre, da dies ein äußerst seltener Moment darstelle und in seiner Häufigkeit ungefähr so oft vorkäme wie Heino in der Öffentlichkeit ohne Sonnenbrille. Dem ist jedoch meiner mannigfaltigen kulinarischen Erfahrung nach nicht so, daher erscheint es mir unmöglich, Punkt 2 in irgendeiner Form und Weise stattgeben zu können.
:-D
Nein, nicht wirklich
Von Punkt 1 ausgehend lassen sich vier mögliche eintretende Ereignisse definieren:
* Ich mache den Milchreis zum wiederholten Male, und er ist ungenießbar.
* Ich mache den Milchreis zum wiederholten Male, und er ist essbar.
* Ich mache den Milchreis zum ersten Mal, und er ist total grauslich (anzunehmenderweise aufgrund mangelnder Milchreiserfahrung).
* Ich mache den Milchreis zum ersten Mal, und er ist essbar.
Nun kann man diesem Blogeintrag entnehmen, dass letzteres Ereignis eingetreten ist. Wie man durch obige Liste jedoch unschwer erkennen kann, spaltet sich das Ereignis in zwei unterschiedliche Faktoren auf:
Jeder einzelne positiv absolvierte Faktor an sich wäre schon ein Erfolgserlebnis; Fakt ist aber, dass durch eine Kombination der beiden positiven Versionen das Erfolgserlebnis immens gesteigert wird, ergo die Anführung des Ereignisses als zwei Erfolgserlebnisse.
Insofern muss ich deiner Argumentation also eine nasskalte Dusche erteilen, und außerdem einwerfen, dass mit dieser Argumentation auch Punkt 1 verworfen werden müsste. Ist aber nicht der Fall, weils auch so schon als Erfolgserlebnis gewertet werden kann.
Bäh :-P
Unzutreffend. Du hast
Unzutreffend. Du hast mit
Unzutreffend.
Du hast mit obigen drei Punkten folgendes probiert: 2 Axiome zu einer Synthese zu verbinden. Die beiden Axiome für sich sind (da ich davon ausgehe, daß Punkt 3 stimmt) unwiderlegbar und sie führen zu Punkt 3. Du wirst mir wohl zustimmen, daß meine obigen Ausführungen zu Axiom Nummer 2 zutreffend sind.
Was du nicht getan hast: Von Punkt 1 aus eine Art Flußdiagramm zu erstellen, so wie du es jetzt in deiner Antwort zu meiner Antwort mir weiszumachen probierst.
Kurz gesagt: der Satz "Der Milchreis war essbar." in Kombination mit dem Satz "Es war der erste Milchreis, den ich jemals selber gemacht hab, und er war trotzdem essbar!" ist absolut überflüssig und den Datenmüll nicht wert, den wir hier produzieren.
QED: ich habe recht. ;)
(und lösch mal mein Fehlpost oben)