University

Ramblings about my studies, and stuff.

So long, university

You wouldn't believe it, but I'm actually done with my thesis. It's all signed and submitted, and it should be only a matter of weeks until I can call myself an MSc (either that or its Austrian equivalent, "Diplom-Ingenieur").

As you might or might not have guessed, I used my thesis to work on worthwhile Drupal stuff, namely Transformations. Now that the written part is also finished up, I'll return to Drupal hacking for two months again before leaving for my new job. Transformations will still see significant improvements (more on that at a later time), and will be further supported by my company, Pro.Karriere - we just hired a new short-time student to revamp the UI while I'll be removing complexity from the API itself.

If you're into Drupal import/export, you might want to take a short look at it. Here's the links to the thesis, the summarizing poster, and further resources (print version of the thesis, LaTeX sources). It's licensed under the Creative Commons Attribution-No Derivative Works 3.0 Austria License.

So that's for the "prototype" part. Now, let's make Transformations a competitive framework and push it from "prototype" to a more "product" state. Plus of course all the other interesting tasks that are on my plate for the upcoming two months. Welcome back, life! Glad to have you back, Drupal community! Bite my shiny metal ass, TU Wien! (And yes, studying there has been a great time.)

Semesterferien, die spannendste Zeit im Jahr (Teil 2)

Nachdem Teil 1 die analogen Seiten des Monats behandelte, kommen jetzt die computerisierten Ereignisse dran.

KDE 4 jetzt Gut Genug (TM)

Nach Erscheinen des ersten Bugfix-Releases, 4.0.1, bin ich dann doch auf KDE 4 umgestiegen. Es gibt zwar immer noch ein paar unschöne Bugs (Suspend funktioniert bei mir nicht, Kate stürzt öfter ab als in der 3er-Version, ...) aber sonst lasst sich's schon ganz gut mit der neuen Release leben.

Nachdem das großartige Yakuake jetzt auch in der Version für KDE 4 erschienen ist, sind alle anderen Begehrlichkeiten zweitrangig, und nachdem ich sowieso noch die 3er-Versionen von Konqueror und Kontact benutze ist der Umstieg halb so schlimm - und Verbesserungen an allen Enden und Ecken gibt's ja schließlich auch.

Drupal 6 released

Sie können es nicht lassen. Kaum mehr als ein Jahr nach der bereits ausgezeichneten Fünfer-Version hat die Community jetzt die runderneuerte Version 6 herausgebracht, die mit unzähligen Verbesserungen in Funktionalität und Benutzbarkeit daherkommt - zu viele, als dass ich sie selber aufzähle, deshalb macht euch selbst ein Bild auf der Ankündigungsseite.

Das heißt natürlich, dass mir ein Update meiner (und wahrscheinlich anderer) Websites früher oder später nicht erspart bleiben wird, aber andererseits wird damit ja wieder alles besser. Yay.

Jakob in Brüssel!

Wie, wieso das denn? Nunja, nächstes Wochenende steigt in Brüssel die FOSDEM - kurz für "Free and Open Source Software Developers' European Meeting" - also eine Konferenz, und zwar zweitägig am Samstag und Sonntag. Mein überaus liebenswerter Arbeitgeber Pro.Karriere (genauer: der Klaus) hat sich kurzfristig bereit erklärt, uns Mitarbeitern die Hälfte des Flugtickets sowie die eintägigen Hotelkosten zu spendieren, und da konnte ich nicht ablehnen :D

Wenn man bedenkt, dass dort beide meiner Lieblings-Open-Source-Projekte vertreten sind (...richtig, KDE und Drupal) - neben vielen anderen natürlich - dann muss es einfach gut werden. Außerdem war ich eh noch nie in Brüssel, und auch wenn ich von der Stadt wieder mal wenig sehen werde ist es doch immer wieder eine gute Erfahrung, einen kurzen Abstecher aus der Bananenrepublik in andere Länder zu machen. Weitere Fluchtausflüge in Planung.

Google regiert die Welt

Diesmal sind sie mit einem Programm dahergekommen, das sich "GHOP" nennt, oder Google Highly Open Participation Contest wenn es ganz ausgesprochen wird. Diesmal wurden nicht Studenten für ein großes Zwei-Monats-Projekt, sondern 13- bis 18-jährige Schüler für eine größere Anzahl kleinerer Tasks gesponsert. Das Schöne daran ist, dass Drupal wieder mal eins der unterstützten Projekte war, und einen beachtlichen Pool an fabelhaft lässigen Schülern hatte, die auch schwierige Aufgaben innerhalb kürzester Zeit lösen konnten (und von dieser Fähigkeit auch munter Gebrauch machten!).

Das wirklich Erfreuliche ist aber, dass im Laufe des GHOPs auch Tasks ausgeschrieben waren, die auf meinem letztsommerlichen Google-Projekt aufbauen. (Für die Wissbegierigen: es sollten Versionskontroll-Backends für Git, Mercurial und Subversion geschrieben werden, so dass man Drupal zum Anzeigen der Code-Änderungen in einem Projekt einsetzen kann.) Und nachdem kaum etwas so motiviert wie die Erkenntnis, dass andere Leute die eigenen Fabrikate nützlich finden, hab ich mir die Dröhnung gegeben und die jeweiligen Schüler fleißig mit Reviews unterstützt.

Aus einem der Backends - das ich netterweise für ein Uni-Projekt und meine Arbeit brauche - ist nichts geworden, deshalb hab ich das letzte Woche kurzerhand selber geschrieben. Das Resultat ist jedenfalls, dass wir von fünf wünschenswerten Versionskontrollsystemen jetzt vier unterstützen, und das ist irrsinnig cool, insbesondere wenn man bedenkt dass es vor einem Monat erst eines war.

Dem Abschluss entgegen

Naja, ganz fertig bin ich noch nicht, aber ich kann das Ziel schon fast riechen, bzw. hab einen genauen Plan bis zum Ende des Studiums. Für eine Sponsion brauche ich noch zwei Projektpraktika (eins davon in Arbeit, das zweite in Planung), eine Prüfung Anfang März, eine vierstündige Lehrveranstaltung und die Diplomarbeit, dann kann ich mich Master of Science (oder kurz MSc) nennen.

Bis Ende der Sommerferien will ich das Ganze durch haben - wird eh wieder knapp, aber ist durchaus im Bereich des Machbaren. Mit ein bisschen Glück kann ich außerdem für meine Diplomarbeit an etwas Drupal-lastigem arbeiten (was dann auch von meinem Arbeitgeber finanziell vergütet wird), und das ist natürlich auch ein beträchtlicher Motivationsfaktor.

Ok, genug gebloggt für heute, lasst uns nun zu unseren Arbeitsstätten zurückkehren!

Goodness, contd.

Die Ferien in ihrer derzeitigen Form lassen sich einfach nicht unterkriegen. Mit Verlaub, ich wage zu behaupten dass ich noch nie so gute Ferien hatte wie die gerade aktuellen. Ihr wollt Beispiele? BEISPIELE wollt ihr? Bitteschön!

Dienstag

Der Universitäts-Assistent mit dem lustigen Namen, Amin Anjomshoaa, sagt mir per Email quasi für ein Praktikum zu. Ist noch nicht ganz fix, aber so gut wie. Das nette dabei ist, dass ich während des Praktikums dann an etwas arbeiten kann, das eine Erweiterung für mein (interessantes und mittlerweile erfolgreich abgeschlossenes) Google-Summer-of-Code-Projekt darstellt. Dem nicht genug, krieg ich dann ca. die Hälfte des Praktikums von meiner Firma als reguläre Arbeitszeit bezahlt, weil selbiges Projekt auch in deren Interesse liegt.

Apropos Firma: Hab ich schon erwähnt, dass ich seit knapp zwei Wochen echte kommerzielle Visitenkarten hab? Dürften ca. 300 Stück sein, mit Pro.Karriere-Logo und meinem Namen inkl. Position ("Entwickler", yay), vorne Englisch und hinten Deutsch. Oder umgekehrt, je nachdem.

Mittwoch

Seit längerem wieder ein Abend voller Bierkonsum im Känguruh, mit meinen netten (Ex-)Heimstockis. Obwohl ich eineinhalb statt nur einer Stunde zu spät gekommen bin (ÖBB! ÖBB!) hat die Christine extra noch auf mich gewartet, um sich gleich darauf auf den Heimweg zu machen. Sehr positiv! Beim Bier selber war ich dann so schnell, dass ich die ganzen Gemütlichkeitstrinker mengenmäßig fast noch überholt hätte. Ist sich dann aber wegen der letzten U-Bahn nicht mehr ausgegangen. Selbige hab ich dann auch nicht mehr ganz erwischt, und die Nightline hat auch einen leicht suboptimalen Fahrplan, so dass ich im Nieselregen nach Hause gestapft bin. Jedoch, durch sowas lasst sich ein Jakob natürlich nicht unterkriegen! Den Felix hab ich dann übrigens nicht aufgeweckt, weil er eh noch vorm Computer gewerkelt hat.

Donnerstag

Da ich am Vortag vergessen hatte, dem Felix die ihm mitgebrachten Unterlagen für die neue Wohnung zu überreichen (Bierkonsum, und stuff) und er am nächsten Tag schon auf ist, als ich noch bärig vor mich hingeschnarcht hab, erforderte die Situation ein persönliches Vorbeischauen in die Wohnung. Die Küche war grad am Beginn ihrer Errichtung, und auch sonst ist die Wohnung sehr lässig. Bis auf schlampiges Arbeiten insbesondere vom Fliesenleger, aber auch ein bisschen vom Maler.

Weil sowohl der Felix als auch ich einen Haufen Sachen zu tun hatten (Felix: lernen für die Englisch-Diplomprüfung am Montag, ich: arbeiten für die firmeninterne Projektmanagement-Website), wussten wir nichts Besseres zu tun als uns in aller Seelenruhe einen Kinoabend zu buchen. Dass der Felix wieder zu Hause ist, hat auch seine guten Seiten (wenige, aber doch): endlich ist nämlich wer da, mit dem man sich den neuen Tarantino, "Death Proof", vernünftig anschauen kann. Wie bei jedem guten Tarantino zu erwarten, war der Film eine äußerst gelungene Mischung aus Action, Blut, Humor (noch mehr als sonst immer) und einer großen Portion Scheißdrauf. Der Schluss war zum Kugeln. Göttlich.

Freitag

Das wöchentliche Firmen-Freitagsmeeting war diesmal schon um 11 statt um 1 Uhr angesetzt, weil wir nämlich danach einen Ausflug ins Metalab gemacht haben. Das ist ein Verein genauso wie eine Lokalität neben dem Wiener Rathaus, wo sich ein paar Computermenschen einen gemütlichen Platz gemacht haben und wo immer wieder was passiert. So Leute mit ähnlichem Interessenskreis wie ich: Hackerethik, privacy, security, open source, sowas in die Richtung. Womit man natürlich annehmen kann, dass ich mich dort wohlgefühlt haben sollte wie der Pudel im Wasserbett, und genauso war dem dann auch!

Es gab am Freitag einen Vortrag zum Thema "Semantic Desktop" (inkl. dessen Grundlagen vom Semantic Web), und der lief aber sowas von chaotisch ab: der Vortragende (Leo Sauermann) ein forschender Fachkaliber europäischer Güteklasse, der unter anderem das auch in KDE 4 umgesetzte Nepomuk-Projekt initiiert hat - ließ sich aber immer wieder durch diverse Vorkommnisse ablenken. Auszug aus dem lustigen Irritationsprotokoll:

  • Ein Freund / Arbeitskollege (der Cedric) kommt nach Beginn des Vortrags rein und bringt dem Leo eine Geburtstagskarte mit (weil der Leo grade den dreißigsten Geburtstag gehabt hat), nicht ohne jedoch vorher darüber zu lästern, dass der Vortrag auf Deutsch ist, während der Cedric zwar einwandfreies Englisch, jedoch kein Deutsch spricht. Auf der Geburtstagskarte ist ein Post-it von seinem Dissertationsbetreuer (Prof. Mehdi Jazayeri von der TU), der da schreibt: "Hello Leo! Where is your thesis? Mehdi." Dann geht der Vortrag weiter.
  • Der Leo meint, dass er kurzfristig jemanden anrufen muss. Sagt ihm per Telefon, dass er die Zusammenarbeit sehr genossen hat, und wünscht ihm alles Gute. Danach erklärt er, dass der Angerufene drei Jahre mit ihm gearbeitet hat und grade den letzten gemeinsamen Arbeitstag hinter sich gebracht hat. Der Vortrag geht darauf weiter.
  • Nach nicht allzu langer Zeit kommt seinerseits ein Telefonat herein. Darauf klatscht der Cedric laut, die anderen (ich auch) klatschen mit, und der Raum beginnt zu gröhlen. Der Leo hält das Handy zu ausgewählten Jubilierern, auf dass man auf der anderen Seite die Klatsch- und Schreigeräusche auch gut hören kann, und drückt dann ab. Der Vortrag geht weiter.
  • Und natürlich unzählige Fragen aus der fachkundigen Zuhörerschaft, deren Antworten vom Hundersten ins Tausenste gehen.

Kurz gesagt, eine Heidengaudi. Nach dem Vortrag gabs geburtstagsmäßig spendiertes Freibier, Chips und eine Wuzelrunde mit Criz, Cedric und noch wem, und ich hab beide Runden (bei welchselndem Spielpartner) gewonnen. Juhuu!

Samstag

Die interne Tennismeisterschaft ist in der zweiten bzw. dritten Runde angelangt, und nachdem ich die erste durch ein terminbedingtes w.o. meines Kontrahenten durchgestanden hab, darf ich in der zweiten gegen den Lazarus Josef spielen. Richtig, der Lazer Josef, welcher mich vor zwei Jahren wie nur was in Grund und Boden gespielt und danach auch noch die interne Meisterschaft gewonnen hat. Nunja, so ändern sich die Zeiten! Der Josef leidet zwar noch an den Nachwirkungen einer Athritis und spielt deshalb seit ein paar Monaten zum ersten Mal, ist aber immer noch stark. Ich hab mich offensichtlich gebessert und verhau viel weniger Bälle als vor nicht allzu langer Zeit.

Jedenfalls, ein wahnsinnig lässiges Match. Ich war so gut, dass ich fast gewonnen hätte. War dann zwar nicht (6:3, 7:5 fürn Josef), aber Menschenskind! bin ich gut.

usw. usf.

Ich könnte ewig so weitermachen. Oder zumindest bis heute, was noch drei Einträge mehr sind. Zum Beispiel ist der Stefan von der Alm und die Martina wieder aus Japan zurück, und wir kriegen in der neuen (und auch in der alten!) Wohnung ein aktioniertes chello-Breitband. Oder dass ich Zita Swoon entdeckt hab, und die sind ähnlich cool wie dEUS. Oder dass ich Samurai Champloo immer noch super finde. Oder dass ich mit Stefan und Lilly aus war und das megalomanische Ritzinger Sportzentrum zum ersten Mal gesehen hab und es einen total gemütlichen Platz zum Zusammensetzen darstellt, wenn Oberpullendorf einmal zu überfüllt und Deutschkreutz zu deutschkreutzisiert ist. Oder dass ich Geheimnisse anvertraut krieg, die ich unter keinen Umständen weitersagen darf.

Na, ist das Leben lässig? Schon, oder?

Rumours of jpetso's death greatly exaggerated

Letzter Eintrag: 15. Mai. Oh mein Gott, bin ich nachlässig. Während Spekulationen über die Ursache des Mangels an Blogeinträgen durchaus fehlgeleitet sein können (einmal musste ich den Titelklassiker bemühen, und jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür), bewahrheitet sich die Bauernweisheit der altehrwürdigen Vorväter, dass sich die Anzahl der Artikel indirekt proportional zur tatsächlich produktiv verbrachten Zeit verhält.

Sprich, mein letztes Monat dieses Semesters kam mir ähnlich produktiv vor wie die drei vorigen zusammen (ein Fakt, der natürlich gegen meine Konsequenz beim Studieren spricht), und die paar Prüfungen und Übungen, die ich zum Fertigmachen hatte, sind blendend über die Bühne gelaufen.

Mein Google-Summer-of-Code-Projekt hat mit viel Elan gestartet (siehe meine wortgewaltigen Kreationen auf groups.drupal.org), kam aber in den letzten zwei Wochen nahezu zum Erliegen, weil die diversen Uni-Sachen viel Zeit in Anspruch genommen haben. Auch wenn die Stundenausbeute an Lehrveranstaltungen dieses Semesters nicht allzu glorreich ausfallt.

Der restliche verbleibende Zeitpuffer wurde durch Feiern am laufenden Band verbraucht... und das ist gut so! Meine aktuelle Problemstellung ist also, bis zur mid-term-Deadline am 9. Juli noch ein brauchbares Zwischenergebnis für mein Summer-of-Code-Projekt hinzukriegen. Das besteht aus genau einer Schwierigkeit:

aKademy!

That's right Leude, morgen flieg ich nach Glasgow auf die KDE-Konferenz. Diesmal wird's richtig supercool, vor allem auch weil ich einen Plan hab, was ich dort alles anstellen werd. Seit heute weiß ich auch, wer alles in meinem Youth-Hostel-Zimmer residieren wird, durchgängig sympathische Persönlichkeiten:

  • Kévin Ottens, Franzose: das ist der Typ, dem ihr zu verdanken habt, wenn ihr ein Laufwerk einsteckt und KDE reagiert entsprechend darauf (Gerät taucht auf, Dialogbox zur weiteren Vorgangsweise erscheint, usw.). Des weiteren hat er mir in den letzten paar Wochen mit der Umstellung auf die neuen, bald zwischen GNOME und KDE standardisierten Icon-Namen durchzuführen. Damit bin ich noch nicht fertig, das ist mein Hauptziel für diese aKademy.
  • Johann Wenninger, Österreich: kommt überraschenderweise nicht aus dem Blaufränkischland, sondern aus Wiener Neustadt, wenn ich mich recht erinnere. Arbeitet gelegentlich an Kate/KWrite, dem KDE-Texteditor.
  • Jonathan Riddell, Schottland: der Initiator von Kubuntu. Hat Ende 2004 (also ums erste Ubuntu-Release herum) erkannt, dass Ubuntu eine KDE-Version braucht, und arbeitet seitdem an dieser und anderen Nettigkeiten.
  • Und ich. Im Vorjahr an KDevelop tätig, jetzt kümmere ich mich um die saubere Umsetzung der Icon Naming Specification, auf dass Icon-Theme-Designer nur ein Theme für beide Linux/Unix-Desktops mehr machen müssen. Wenn noch ein bisschen Zeit übrig bleibt, werd ich auf der aKademy vielleicht noch die eine oder andere Code-Zeile zu KDevelop beisteuern.

Zusammen mit den ganzen anderen Leuten, die ich teilweise schon vom letzten Mal in Dublin (und zu einem geringeren Teil sogar schon von vor zwei Jahren in Málagà) kenne, wird die aKademy diesmal spektakulär. Ganz zu schweigen von KDE 4, das tatsächlich ähnlich toll zu werden scheint, wie es ursprünglich angekündigt und von mir zuweilen mit leichter Skepsis beäugt wurde. Die guten Zeiten sind im Anrollen! Außerdem:

Das Ende aller Tage

Wobei hiermit nicht der von den Mayas vorausgesagte Weltuntergang im Jahre 2012 gemeint ist, sondern meine Zeit im Studentenheim Burgenland 2, welche seit gestern offiziell abgelaufen ist. Ich bin mitsamt Kegel (jedoch ohne Kind) ausgezogen, wobei ein Teil meines beträchlichten materiellen Besitzes zurzeit in meinem Auto oder im Zimmer des glücklicherweise immer noch absenten Felix weilt. (Keine Sorge, kommt weg, bevor du wieder da bist.)

Es war tatsächlich Zeit auszuziehen. Aber mehr denn je bin ich fix entschlossen, dieses eine Mal meine mühsam (naja...) erarbeiteten Freundschaften nicht durch Nachlässigkeit sausen zu lassen, und ab nächstes Semester regelmäßig in die traditionellen Gaststätten, also hauptsächlich Känguruh und Heimbar, zu pilgern. Wer mag sie nicht, meine wunderbar kompliziert verschachtelten Schachtelsätze.

Die Martina ist nach Japan gegangen (und führt dort ein derzeit sehr reges Dokumentationsblog), der Stefan geht für zwei Monate auf die Alm (auf die Kühe aufpassen und abseits jeglicher Menschenseelen zu sich selbst finden), und auch sonst strömen alle in die Weite, um die Ferien zu zelebrieren und danach wieder nach Wien zurück zu implodieren. Selbst der Felix dürfte Ende Juli wieder in heimischen Gefilden auftauchen.

Was sonst so abgeht

Wah, Stress, der verrucht-allgegenwärtige Stress! Bis zu meiner Abreise morgen um 7:40 müsste ich noch Koffer packen, Wäsche und Trockner ausräumen, ein paar mehr Leute für meine Mittjuli-Feier anrufen (um selbige zu fixieren), duschen, schauen ob die Lilly wieder im Lande ist (das Gerücht geht um), und außerdem noch ca. 2 Tage lang für meinen Google hacken. Wir bleiben gespannt, welches derer sich nicht so ganz ausgeht. Schon erledigt dagegen sind, äh... ... ...ah ja, Frisörbesuch und Mittagessen kochen. Gebratener Leberkäs mit Erdäpfeln, ein Hoch auf die vielseitigen Kochkünste des Jakoben.

Würde also noch gerne mehr erzählen und eineinhalb Monate an Computernews aufholen, aber, leider, geht nicht, vergessts es. Stattdessen freu ich mich auf eine leiberlnde Woche in Glasgow, und gehe zu notwendigeren Tagesordnungspunkten über. Bis dann!

Erfolg, oh du schnöder Erfolg

Ich bin gut. Ich bin gut. Ich bin gut. Jawoll.

Ich hatte zwei irrsinnig knappe Termine: den einen für die Abgabe des Usability Engineering Dokuments (Sonntag Mitternacht) und den anderen für die Software-Testen-Vorlesungsprüfung (Montag Nachmittag).

Und Usability Engineering hat es in sich. Das für aufwendig durchzuführende Übungen bekannte INSO-Institut bietet die Lehrveranstaltung als Wahlpflicht-VU an, und auch wenn ich schon im Vornhinein gewusst hab dass es kein Fingerlecken wird, interessiert mich das Ganze. Usability Engineering ist die Lehre vom Verbessern der Benutzbarkeit, im Speziellen von der Benutzbarkeit von Software, Websites und Dinge die Derartiges verwenden (wie z.B. MP3-Player-Geräte).

Als erste Übung von dreien war vorgesehen, dass wir ein Card Sorting durchführen. Dafür nimmt man sich eine Software (in unserem Fall die Uni-Wien-Website Student Point), zerlegt deren Inhalte/Navigationsstruktur in für sich selbst stehende Einheiten (Items), und druckt diese Items auf Kärtchen. Die wiederum legt man auf den Boden oder einen großen Tisch und lasst sie von einer Person (oder mehreren) sortieren. Das schaut dann ca. so aus (Foto meines Lieblings-KDE-Entwicklers Aaron Seigo beim Card Sorting):

Der Sinn hinter dem Card Sorting ist, dass man dadurch gute Informationsstrukturen bekommen kann, weil nicht ich, sondern meine Testlinge die Kategorien für die Webseiten/Menüeinträge/was-immer-die-Items-sind bestimmen. Dadurch kann man viel bessere Menüs bzw. Web-Navigationsstrukturen machen als das mit Selber-Ausdenken möglich wäre. Unter anderem weil Entwickler bekanntlich ganz anders denken als normale Leute :D

Ich und meine übrigens total ursympathische Übungsgruppe haben also quasi die ganze letzte Woche damit verbracht, aus der bestehenden Student-Point-Seite die Menge der Items rauszufinden, einen Fragebogen für die Probanden zu machen, die Kärtchen in eine Tabelle umzuformen und auszudrucken, mehrere Card Sorting Sessions durchzuführen, die Masse an Ergebniswerten auszuwerten, Vorschläge für Verbesserungen der Seite zu machen, und das alles in einem 35-Seiten-Dokument festzuhalten. Da ist so ziemlich die ganze Woche draufgegangen, oder zumindest fast.

Sonntag war dann der Abgabetermin, und JA, wir haben es geschafft, die Mörderarbeit rechtzeitig fertigzukriegen.

Montag war dann Prüfung, und JA, ich habe es geschafft, die Folien in 5 Stunden durchzunehmen und damit geschätzte 28-30 von 35 Punkten zu schreiben. (Zur Herabsetzung meiner kognitiven Fähigkeiten muss man dazusagen, dass ich voriges Semster auch schon in der Vorlesung war und den Stoff zumindest schon einmal gehört hatte.)

Gestern hatten wir Abgabegespräch für die Usability-Engineering-Abgabe, und, was will man sagen, wir haben's mit Bravour überstanden.

Wenn das keine Leistung ist, was dann? Achja genau, nebenbei noch fleißig in andere VOs und Übungen zu gehen (Donnerstag), Kubuntu auf die neue Beta von Feisty upzugraden (auch Donnerstag), beim Meeting mit den Arbeitskollegen was Brauchbares herzeigen zu können (Freitag), meine Bewerbung für den Google Summer of Code 2007 spitzenmäßig herzurichten (letzte 2 Wochen, am Freitag war ich dann zufrieden) und Erkundigungen für den Acer Port Replicator einholen, den diverse Väter für notwendig erklärt haben (heute erst).

Google Summer of Code? Ja, ich bewerbe mich heuer wieder, diesmal nicht für KDE, sondern für Drupal. Unterstützt von meinem Arbeitgeber Pro.Karriere. Was ich wahnsinnig cool finde. Insider spatzen von den Dächern, dass meine Chancen gut stehen, auch dieses Jahr wieder genommen zu werden. Wer wissen will warum, soll sich meine Bewerbung anschauen und staunen.

Und jetzt geh ich aufs Schnapsturnier in den Heimkeller. Hah.

Get it on, Murphy

Witzig, gell? Da hat man am nächsten Tag eine Prüfung und will sich seine Folien ausdrucken, und nach dreimal vorher schon bocken macht der Drucker knarzbrech und verweigert ab sofort seinen Dienst.

Naja, muss ich halt vom Bildschirm lernen :-]

Andererseits hab ich vorgestern die Übung für "Model Engineering" und gestern die für "Software Testen" rechtzeitig hingekriegt, insofern kann mich derzeit nicht wirklich irgendwas aus der wohlverdienten Ruhe bringen. Und heute gibt's Weihnachtsfeier am Stock! (yay!)

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