Drupal related stuff, short and to the point:
Nachdem Teil 1 die analogen Seiten des Monats behandelte, kommen jetzt die computerisierten Ereignisse dran.
KDE 4 jetzt Gut Genug (TM)
Nach Erscheinen des ersten Bugfix-Releases, 4.0.1, bin ich dann doch auf KDE 4 umgestiegen. Es gibt zwar immer noch ein paar unschöne Bugs (Suspend funktioniert bei mir nicht, Kate stürzt öfter ab als in der 3er-Version, ...) aber sonst lasst sich's schon ganz gut mit der neuen Release leben.
Nachdem das großartige Yakuake jetzt auch in der Version für KDE 4 erschienen ist, sind alle anderen Begehrlichkeiten zweitrangig, und nachdem ich sowieso noch die 3er-Versionen von Konqueror und Kontact benutze ist der Umstieg halb so schlimm - und Verbesserungen an allen Enden und Ecken gibt's ja schließlich auch.
Drupal 6 released
Sie können es nicht lassen. Kaum mehr als ein Jahr nach der bereits ausgezeichneten Fünfer-Version hat die Community jetzt die runderneuerte Version 6 herausgebracht, die mit unzähligen Verbesserungen in Funktionalität und Benutzbarkeit daherkommt - zu viele, als dass ich sie selber aufzähle, deshalb macht euch selbst ein Bild auf der Ankündigungsseite.
Das heißt natürlich, dass mir ein Update meiner (und wahrscheinlich anderer) Websites früher oder später nicht erspart bleiben wird, aber andererseits wird damit ja wieder alles besser. Yay.
Jakob in Brüssel!
Wie, wieso das denn? Nunja, nächstes Wochenende steigt in Brüssel die FOSDEM - kurz für "Free and Open Source Software Developers' European Meeting" - also eine Konferenz, und zwar zweitägig am Samstag und Sonntag. Mein überaus liebenswerter Arbeitgeber Pro.Karriere (genauer: der Klaus) hat sich kurzfristig bereit erklärt, uns Mitarbeitern die Hälfte des Flugtickets sowie die eintägigen Hotelkosten zu spendieren, und da konnte ich nicht ablehnen :D
Wenn man bedenkt, dass dort beide meiner Lieblings-Open-Source-Projekte vertreten sind (...richtig, KDE und Drupal) - neben vielen anderen natürlich - dann muss es einfach gut werden. Außerdem war ich eh noch nie in Brüssel, und auch wenn ich von der Stadt wieder mal wenig sehen werde ist es doch immer wieder eine gute Erfahrung, einen kurzen Abstecher aus der Bananenrepublik in andere Länder zu machen. Weitere Fluchtausflüge in Planung.
Google regiert die Welt
Diesmal sind sie mit einem Programm dahergekommen, das sich "GHOP" nennt, oder Google Highly Open Participation Contest wenn es ganz ausgesprochen wird. Diesmal wurden nicht Studenten für ein großes Zwei-Monats-Projekt, sondern 13- bis 18-jährige Schüler für eine größere Anzahl kleinerer Tasks gesponsert. Das Schöne daran ist, dass Drupal wieder mal eins der unterstützten Projekte war, und einen beachtlichen Pool an fabelhaft lässigen Schülern hatte, die auch schwierige Aufgaben innerhalb kürzester Zeit lösen konnten (und von dieser Fähigkeit auch munter Gebrauch machten!).
Das wirklich Erfreuliche ist aber, dass im Laufe des GHOPs auch Tasks ausgeschrieben waren, die auf meinem letztsommerlichen Google-Projekt aufbauen. (Für die Wissbegierigen: es sollten Versionskontroll-Backends für Git, Mercurial und Subversion geschrieben werden, so dass man Drupal zum Anzeigen der Code-Änderungen in einem Projekt einsetzen kann.) Und nachdem kaum etwas so motiviert wie die Erkenntnis, dass andere Leute die eigenen Fabrikate nützlich finden, hab ich mir die Dröhnung gegeben und die jeweiligen Schüler fleißig mit Reviews unterstützt.
Aus einem der Backends - das ich netterweise für ein Uni-Projekt und meine Arbeit brauche - ist nichts geworden, deshalb hab ich das letzte Woche kurzerhand selber geschrieben. Das Resultat ist jedenfalls, dass wir von fünf wünschenswerten Versionskontrollsystemen jetzt vier unterstützen, und das ist irrsinnig cool, insbesondere wenn man bedenkt dass es vor einem Monat erst eines war.
Dem Abschluss entgegen
Naja, ganz fertig bin ich noch nicht, aber ich kann das Ziel schon fast riechen, bzw. hab einen genauen Plan bis zum Ende des Studiums. Für eine Sponsion brauche ich noch zwei Projektpraktika (eins davon in Arbeit, das zweite in Planung), eine Prüfung Anfang März, eine vierstündige Lehrveranstaltung und die Diplomarbeit, dann kann ich mich Master of Science (oder kurz MSc) nennen.
Bis Ende der Sommerferien will ich das Ganze durch haben - wird eh wieder knapp, aber ist durchaus im Bereich des Machbaren. Mit ein bisschen Glück kann ich außerdem für meine Diplomarbeit an etwas Drupal-lastigem arbeiten (was dann auch von meinem Arbeitgeber finanziell vergütet wird), und das ist natürlich auch ein beträchtlicher Motivationsfaktor.
Ok, genug gebloggt für heute, lasst uns nun zu unseren Arbeitsstätten zurückkehren!
Es is ja echt arg, was da zurzeit so alles passiert. Ein kurzer Übersichts-Bericht, in keiner speziellen Reihenfolge.
Karv'n in Kärnten
Angefangen hat's mit dem wahrscheinlich gemütlichsten (und dennoch gut ausgenutzten) Skiurlaub, den ich je bestritten habe - dank Flo, Mani und Felix konnten wir bis spät in die Nacht pokern, uns dabei mit den ebenfalls partymäßig aufgelegten Deutschen unterhalten, waren dann um halb 12 bis halb 1 irgendwann auf der Piste und sind trotzdem sämtliche Skipisten in Bad Kleinkirchheim und St. Oswald gefahren.
Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass der Felix seine magischen Künste als Wettergott wieder voll ausgenutzt hat und Kleinkirchheim bereits am ersten Tag von einer braunen Herbstlandschaft ausgehend in einen Haufen weißen Schnee getunkt hat. Der dann die Woche über geblieben ist! Selten so viel Schnee in Bad Kleinkirchheim gesehen.
Was den Urlaub außerdem sonst noch von anderen solchen hervorhebt, ist die Gastgeberfamilie Fauland, die tatsächlich alles dran setzt, das man sich in ihrer kleinen Pension (Sonnleit'nhof) heimisch fühlt. Inklusive unvernünftigem Bier- und Schnapskonsum mit dem Sohn des Hauses, hihi :D
Jakob live!
Sehr richtig, es hat mich wieder zu sehen gegeben - und zwar im edelsten aller Lokale, dem altehrwürdigen Wiener Jazzclub Porgy & Bess. Zugegebenermaßen waren wir nicht am Hauptabend dran, sondern als "Midnight Special", was aber der Exklusivität keinen Abbruch tut... im Gegenteil, das hat uns ein jugendlicheres Publikum beschert, das unsere Musik zu schätzen wusste.
Und die war tatsächlich sehr steil. Der Abend im Porgy war nur der erste von insgesamt vier geplanten, und als solches auch die erste Inkarnation eines komplett neuen Kollektivs. Die Musiker sind alle aus dem Dunstkreis des südburgenländischen Kulturvereins Limmitationes (ich auch, obwohl kein Südburgenländer), quasi eine bunt durcheinandergewürfelte Supergroup aus großteils jazz-affinen Spitzenmusikern: vier Schlagzeuger, zwei Bassisten, ein Trompeter, zwei DJs (einer davon auch als französicher Rapper aktiv), ein Funk-Vokalist, eine Videokünstlerin, und ich. Lässige Partie :)
Ja, wir haben das Porgy gerockt. Die Sessel, die bei der "Vorband" (hihi) noch den ganzen Raum bedeckten, waren bei uns auf die Seite geräumt, so dass genug Platz zum Abtanzen gegeben war - und der wurde auch genutzt! Spätestens ab dem Teil, wo sich die vier Schlagwerker gleichzeitig ein unglaublich gute Groove-Attacke gegeben haben, war die lechzende Meute nicht mehr zu halten und okkupierte von da an die Tanzfläche. Hervorhebenswert auch der chinesische Botschafter, der sich ebenfalls eingefunden und die volle Dröhnung gegeben hat. (Seine Dirigierversuche wurden allerdings von uns nicht umgesetzt.)
Mehr als zwei Stunden Spielzeit also, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Abend ein voller Erfolg war. (Zitat Luk: "So vü Leit hob i überhaupt no nie in der Midnight Session gseng.") Man bleibt gespannt auf den Mitschnitt!
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