Job

Wer will mit nach Barcelona? [UPDATE]

Was ich eh kaum noch erwähnt hatte, ist die Drupal-Konferenz, die nächste Woche in Barcelona stattfindet. Dort fahr ich mit meiner Firma zusammen hin, und wir werden uns alle von vorn bis hinten mit Drupal-bezogenen Vorträgen eindecken. (Siehe auch das Programm, da bleibt vor lauter interessanten Sachen kaum Zeit zum Mittagessen.) Los gehts am Dienstag, den 18.9., und zurück kommen wir dann am 23.9., also Sonntag.

[UPDATE] Das ursprüngliche Angebot, dass noch eine(r) billig nach Barcelona mit kann, muss ich leider widerrufen, weil sich nämlich der Flug nicht umbuchen lasst. Sorry, schade, aber da kann man dann irgendwie doch nix dagegen machen. Wer in der Zeit allerdings zufällig eine Stätte zum Wohnen in Barcelona braucht, ist herzlich eingeladen zu uns zu ziehen. Ok, ziemlich unwahrscheinlich.

Ich werd trotzdem eine lässige Zeit drüben haben! Yay! Meine erste DrupalCon!

Google Summer of Code 2007

Finally a posting in English again :D

So I've applied for the Google Summer of Code (SoC) once more, but unlike last year when I did a project for KDE, I'll work on Drupal this year. Unlike last year, I've got a pretty website where I can put my proposal, so not only its content but also its appearance grew pretty impressive this time. Very much like last year however, it's ridiculously hard to explain its goals to someone who doesn't know software developement inside out.

You can have a look at it nevertheless, it's still lying around on this website, and the Drupal people obviously like it as much as I do, which means I will work on this project from the end of May to the mid of August, paid by Google. I assume they'll again send out nice gimmicks, a T-shirt, and a certificate.

Drupal will, it seems, exercise more of a supervising role than was the case with KDE where I was pretty much free to report and communicate how I liked to. For the Summer of Code, Drupal tells its accepted students to blog about their project's progress once a week (starting at the official start of the SoC, May 28th) and assigns not only one but two mentors for guiding the students. I can imagine this strategy actually raises the students' chances to succeed and become part of the greater Drupal community while working on their projects. Pretty clever, and better organized than most of the other mentor organizations.

I'm looking forward to working together with Andy Kirkham (AjK^) and Derek Wright (dww) as my mentors, and incorporating previous findings from Adam Light (aclight) (who also provided me with feedback for my project proposal) and Gavin Mogan (halkeye), both of which already worked on related projects. The only thing that I fear is June, because this will really be the time when everything has to be delivered at once.

In other news, I now got a ticket and a reservation for this year's aKademy (the annual KDE conference) which takes place in Glasgow from June 29th to July 7th, and my employer Pro.Karriere graciously sponsored the flight to DrupalCon from the 19th to 22nd of September, for all people in our development team. I think that's great, and I'm anxious to experience how a non-KDE conference looks like :D

Erfolg, oh du schnöder Erfolg

Ich bin gut. Ich bin gut. Ich bin gut. Jawoll.

Ich hatte zwei irrsinnig knappe Termine: den einen für die Abgabe des Usability Engineering Dokuments (Sonntag Mitternacht) und den anderen für die Software-Testen-Vorlesungsprüfung (Montag Nachmittag).

Und Usability Engineering hat es in sich. Das für aufwendig durchzuführende Übungen bekannte INSO-Institut bietet die Lehrveranstaltung als Wahlpflicht-VU an, und auch wenn ich schon im Vornhinein gewusst hab dass es kein Fingerlecken wird, interessiert mich das Ganze. Usability Engineering ist die Lehre vom Verbessern der Benutzbarkeit, im Speziellen von der Benutzbarkeit von Software, Websites und Dinge die Derartiges verwenden (wie z.B. MP3-Player-Geräte).

Als erste Übung von dreien war vorgesehen, dass wir ein Card Sorting durchführen. Dafür nimmt man sich eine Software (in unserem Fall die Uni-Wien-Website Student Point), zerlegt deren Inhalte/Navigationsstruktur in für sich selbst stehende Einheiten (Items), und druckt diese Items auf Kärtchen. Die wiederum legt man auf den Boden oder einen großen Tisch und lasst sie von einer Person (oder mehreren) sortieren. Das schaut dann ca. so aus (Foto meines Lieblings-KDE-Entwicklers Aaron Seigo beim Card Sorting):

Der Sinn hinter dem Card Sorting ist, dass man dadurch gute Informationsstrukturen bekommen kann, weil nicht ich, sondern meine Testlinge die Kategorien für die Webseiten/Menüeinträge/was-immer-die-Items-sind bestimmen. Dadurch kann man viel bessere Menüs bzw. Web-Navigationsstrukturen machen als das mit Selber-Ausdenken möglich wäre. Unter anderem weil Entwickler bekanntlich ganz anders denken als normale Leute :D

Ich und meine übrigens total ursympathische Übungsgruppe haben also quasi die ganze letzte Woche damit verbracht, aus der bestehenden Student-Point-Seite die Menge der Items rauszufinden, einen Fragebogen für die Probanden zu machen, die Kärtchen in eine Tabelle umzuformen und auszudrucken, mehrere Card Sorting Sessions durchzuführen, die Masse an Ergebniswerten auszuwerten, Vorschläge für Verbesserungen der Seite zu machen, und das alles in einem 35-Seiten-Dokument festzuhalten. Da ist so ziemlich die ganze Woche draufgegangen, oder zumindest fast.

Sonntag war dann der Abgabetermin, und JA, wir haben es geschafft, die Mörderarbeit rechtzeitig fertigzukriegen.

Montag war dann Prüfung, und JA, ich habe es geschafft, die Folien in 5 Stunden durchzunehmen und damit geschätzte 28-30 von 35 Punkten zu schreiben. (Zur Herabsetzung meiner kognitiven Fähigkeiten muss man dazusagen, dass ich voriges Semster auch schon in der Vorlesung war und den Stoff zumindest schon einmal gehört hatte.)

Gestern hatten wir Abgabegespräch für die Usability-Engineering-Abgabe, und, was will man sagen, wir haben's mit Bravour überstanden.

Wenn das keine Leistung ist, was dann? Achja genau, nebenbei noch fleißig in andere VOs und Übungen zu gehen (Donnerstag), Kubuntu auf die neue Beta von Feisty upzugraden (auch Donnerstag), beim Meeting mit den Arbeitskollegen was Brauchbares herzeigen zu können (Freitag), meine Bewerbung für den Google Summer of Code 2007 spitzenmäßig herzurichten (letzte 2 Wochen, am Freitag war ich dann zufrieden) und Erkundigungen für den Acer Port Replicator einholen, den diverse Väter für notwendig erklärt haben (heute erst).

Google Summer of Code? Ja, ich bewerbe mich heuer wieder, diesmal nicht für KDE, sondern für Drupal. Unterstützt von meinem Arbeitgeber Pro.Karriere. Was ich wahnsinnig cool finde. Insider spatzen von den Dächern, dass meine Chancen gut stehen, auch dieses Jahr wieder genommen zu werden. Wer wissen will warum, soll sich meine Bewerbung anschauen und staunen.

Und jetzt geh ich aufs Schnapsturnier in den Heimkeller. Hah.

Auf in die Netzprogrammierung

That's right, ab sofort bin ich geringfügiger Drupal-Entwickler für Pro.Karriere! Das heißt, ich werde hauptsächlich (aber nicht nur) für die Codebasis deren Absolventen-Vermittlungs-Portal HTL-Absolventen.at zuständig sein, welches auf Drupal aufsetzt.

Das besonders Reizvolle an der Geschichte ist nicht nur, dass ich damit eine interessante, fachlich passende und sich mit dem Studium vereinbaren lassende Arbeit gefunden habe, mit einem durchaus sympathischen Team noch dazu. Nein, dazu kommt auch noch, dass Pro.Karriere (und der enge Entwicklungspartner Zites Internet Solutions) die meisten der Entwicklungen ins offizielle Drupal zurückspeist, und damit eine gute Anzahl an frei verfügbaren Drupal-Modulen wartet und verbessert. Sprich, Open Source in Reinform - das Eigene beisteuern, und von anderen Leutchens Verbesserungen und Weiterentwicklungen erhalten, was schlussendlich allen zugute kommt.

Mein neuer Job ist insofern also nahe am Idealjob dran. Ab morgen mach ich mich dann ans Einarbeiten, und dann werd ich mit dem Portieren von etlichen Drupal-Modulen von Version 4.7 nach 5.0 beginnen.

Jetzt aber erst einmal schlafen, weil ich soeben von einem relativ bierhältigen Abend zurück bin und kaum mehr gerade denken kann. (Der Großteil dieses Blogeintrags wurde vor dem Ausgehen verfasst...)

Syndicate content