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Auf Deutsch geschriebene Einträge.

Panem et circenses

Seit vorigen Donnerstag gibt's das neue Kubuntu (mit KDE-Desktop) - Codename "Feisty Fawn", also lebhaftes Rehkitz - zum Downloaden, und ganz nebenbei ist auch eine neue Version von Ubuntu (mit GNOME-Desktop) erschienen. (Im Übrigen lauft die Ubuntu-Website seit kürzerem auf Drupal. Grins.) Dazu muss gesagt werden, dass 2007 wie immer das Jahr des Linux-Desktops ist ;) ...nein, aber wirklich, ich finde es interessant, an welchem Knackpunkt sich die Stimmung bezüglich Betriebssystemen zurzeit befindet.
Nehmen wir z.B. denStandard.at als Medium zwischen Fach- und Allgemeinjournalismus her: dort wurden kürzlich zwei Artikel veröffentlicht, mit den schönen Titeln "'Feisty Fawn': Das beste Ubuntu, das es je gab" und "Baustelle Windows Vista" (Untertitel "Neue Windows-Version noch immer mit vielen Fehlern - Fehlende Gerätetreiber, absurde Fehlermeldungen und penetrante Sicherheitsabfragen") - von der c't abgeschrieben, versteht sich :P Es sind aber nicht nur die Medien, mein Eindruck ist, dass die Allgemeinheit ähnlich denkt (wenn sie sich überhaupt damit beschäftigt). So war ich z.B. vorige Woche beim Ralf auf Pokerrunde, der kurz erwähnt hat, dass sein Notebook schon von der Garantie zurück ist. Und seit den Semesterferien hat der Ralf ja die TU-Studentenversion von Vista installiert. Ein schneller Blick auf das laufende Notebook zeigt allerdings schnell, dass er immer noch mit XP arbeitet. Oder der Peter vom 5. Stock, der sich (als durchaus computer-bewanderter Elektrotechnik-Student) beschwert, was mit Vista auf seinem System alles nicht lauft, und wie unnötig es eigentlich ist. Oder Dell, welches nicht nur Linux demnächst als Betriebssystem-Option anbieten wird, sondern nach anfänglicher radikal-nur-Vista-Vorinstallation auch wieder XP anbietet, weil ein großer Haufen Kunden kein Vista haben wollen. Wohingegen Ubuntu von der Popularität her beliebter ist als je zuvor: quasi alle Leute, denen ich es installiert hab und die es eine Zeitlang ernsthaft probiert haben, verwenden es bis heute. Die Martina will z.B. ein Radikalupdate aufs neue Feisty machen, der Emil freut sich, dass seit der neuen Version sein 3D-Desktop endlich fehlerfrei hinhaut, und der Trend von Leuten, Firmen und Regierungen, die auf Linux wechseln, ist sowieso ständig zu beobachten. Was mich zur französischen Präsidentschaftswahl bringt. Die wäre auch so schon spannend genug, aber sie bringt auch eine weniger bekannte Open-Source-Facette ins Spiel: vor ca. einem Jahr oder so war nämlich der Softwarefreiheits-Radikal-Oberguru Richard Stallman (auch bekannt als RMS) bei der nunmehrigen Stichwahlkandidatin Ségolène Royal, und hat ihr den Medienberichten zufolge offenbar erfolgreich die Wichtigkeit von freier Software anschaulich gemacht. Mit der Macht, die ein französischer Präsident so mit sich bringt, hat Frankreich im Falle eines sozialistischen Wahlsieges gute Chancen, sowohl die Verbreitung von Open Source als auch auf die derzeit weniger erfreuliche Rechtsprechung diesbezüglich zum Besseren zu wenden. Heißt jetzt natürlich nicht, dass ich für die Royal bin, weil sie freie Software unterstützt... der Sarkozy ist auch so ein nationalistischer Dillo, der zum Wohle der Menschheit besser nicht auf den französischen Thron, pardon, Präsidentensessel gewählt werden sollte. Also, wurscht jetzt ob Windows vs. Linux oder Sarko vs. Ségo... Lasst die Spiele beginnen!Seit vorigen Donnerstag gibt's das neue Kubuntu (mit KDE-Desktop) - Codename "Feisty Fawn", also lebhaftes Rehkitz - zum Downloaden, und ganz nebenbei ist auch eine neue Version von Ubuntu (mit GNOME-Desktop) erschienen. (Im Übrigen lauft die Ubuntu-Website seit kürzerem auf Drupal. Grins.) Dazu muss gesagt werden, dass 2007 wie immer das Jahr des Linux-Desktops ist ;) ...nein, aber wirklich, ich finde es interessant, an welchem Knackpunkt sich die Stimmung bezüglich Betriebssystemen zurzeit befindet.
Nehmen wir z.B. denStandard.at als Medium zwischen Fach- und Allgemeinjournalismus her: dort wurden kürzlich zwei Artikel veröffentlicht, mit den schönen Titeln "'Feisty Fawn': Das beste Ubuntu, das es je gab" und "Baustelle Windows Vista" (Untertitel "Neue Windows-Version noch immer mit vielen Fehlern - Fehlende Gerätetreiber, absurde Fehlermeldungen und penetrante Sicherheitsabfragen") - von der c't abgeschrieben, versteht sich :P Es sind aber nicht nur die Medien, mein Eindruck ist, dass die Allgemeinheit ähnlich denkt (wenn sie sich überhaupt damit beschäftigt). So war ich z.B. vorige Woche beim Ralf auf Pokerrunde, der kurz erwähnt hat, dass sein Notebook schon von der Garantie zurück ist. Und seit den Semesterferien hat der Ralf ja die TU-Studentenversion von Vista installiert. Ein schneller Blick auf das laufende Notebook zeigt allerdings schnell, dass er immer noch mit XP arbeitet. Oder der Peter vom 5. Stock, der sich (als durchaus computer-bewanderter Elektrotechnik-Student) beschwert, was mit Vista auf seinem System alles nicht lauft, und wie unnötig es eigentlich ist. Oder Dell, welches nicht nur Linux demnächst als Betriebssystem-Option anbieten wird, sondern nach anfänglicher radikal-nur-Vista-Vorinstallation auch wieder XP anbietet, weil ein großer Haufen Kunden kein Vista haben wollen. Wohingegen Ubuntu von der Popularität her beliebter ist als je zuvor: quasi alle Leute, denen ich es installiert hab und die es eine Zeitlang ernsthaft probiert haben, verwenden es bis heute. Die Martina will z.B. ein Radikalupdate aufs neue Feisty machen, der Emil freut sich, dass seit der neuen Version sein 3D-Desktop endlich fehlerfrei hinhaut, und der Trend von Leuten, Firmen und Regierungen, die auf Linux wechseln, ist sowieso ständig zu beobachten. Was mich zur französischen Präsidentschaftswahl bringt. Die wäre auch so schon spannend genug, aber sie bringt auch eine weniger bekannte Open-Source-Facette ins Spiel: vor ca. einem Jahr oder so war nämlich der Softwarefreiheits-Radikal-Oberguru Richard Stallman (auch bekannt als RMS) bei der nunmehrigen Stichwahlkandidatin Ségolène Royal, und hat ihr den Medienberichten zufolge offenbar erfolgreich die Wichtigkeit von freier Software anschaulich gemacht. Mit der Macht, die ein französischer Präsident so mit sich bringt, hat Frankreich im Falle eines sozialistischen Wahlsieges gute Chancen, sowohl die Verbreitung von Open Source als auch auf die derzeit weniger erfreuliche Rechtsprechung diesbezüglich zum Besseren zu wenden. Heißt jetzt natürlich nicht, dass ich für die Royal bin, weil sie freie Software unterstützt... der Sarkozy ist auch so ein nationalistischer Dillo, der zum Wohle der Menschheit besser nicht auf den französischen Thron, pardon, Präsidentensessel gewählt werden sollte. Also, wurscht jetzt ob Windows vs. Linux oder Sarko vs. Ségo... Lasst die Spiele beginnen!

Offenlegung gem. § 25 MedienG

Medieninhaber und Herausgeber

Jakob Petsovits, Bakk.
A-7312 Horitschon

Grundlegende Richtung

Das Jakoblog ist ein unabhängiges Medium zur Verbreitung meiner persönlichen Ansichten und Erlebnisse sowie zur Verlinkung von Webseiten, die mir berichtenswert erscheinen. Neben seiner Funktion als "öffentliches Tagebuch" fungiert das Jakoblog auch insbesondere als Medium zur Verbreitung von computer- und insbesondere Open-Source-/Free-Software-spezifischen Artikeln.

Video galore

Also mit meinen News bin ich Wochen, wenn nicht einen ganzen Monat, hintennach. Das hindert mich aber nicht im Geringsten, trotzdem andere Dinge zu veröffentlichen als die lachhaft lange Liste an immer noch berichtenswerten Neuigkeiten Artikeln, die sich in meiner Warteschlange stapelt. Diesmal also Videos, alle auf Englisch übrigens.
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika George W. Bush ist omnipräsent, und quasi jeder seiner Auftritte unheimlich sympathisch und von subtilem Humor geprägt. Hier zwei Links auf eine Rede über den Klimawandel (danke Mike) und eine präsidiale Interpretation von Sunday Bloody Sunday.
BBC World über Open Source BBC entwickelt nicht nur den vielversprechendsten Video-Codec, der sich patentrechtlich unbedenklich von freier Software implementieren lässt (Dirac), sondern hat auch vergangenes Jahr eine Doku über Open Source / Freie Software gedreht, und diese kürzlich veröffentlicht. Das Ganze nennt sich "The Codebreakers" und ist auf dieser Seite in vier Formaten downzuloaden. Die Ogg- und WMV-Downloads sind relativ klein (90 bzw. 60 MB), aber dafür kann man die Namen der Interviewten und sonstige Untertitel fast nicht mehr lesen. Und eineinhalb Gigabyte für die DVD-Version sind auch ein bisschen viel, deshalb empfehle ich die M4V-Version mit 225 MB. Warum ihr euch das überhaupt anschauen sollts? Weil es (vor allem am Anfang) eine echt gute Erklärung ist, was Open Source / Freie Software ist, wie es funktioniert, warum es Sinn macht, usw., also vieles von dem, was ich früher oder später eh als "Zusammenfassung" in dieses Blog packen wollte. (Vielleicht mach ich's irgendwann eh noch.) Nach der allgemeinen Zusammenfassung haben sie dann ein paar Fallbeispiele, die vor allem zeigen, dass Open Source nicht wirklich so ein Nischenphänomen ist, wie es oft den Anschein hat. Meiner Meinung sind sie bei den Fallbeispielen ein bisschen zu viel auf die Kosteneinsparungen und zu wenig auf die anderen Vorteile eingegangen, die durch die Freiheit des Codes verursacht werden. Vor allem für den Felix, aber auch für alle anderen eine Anschau-Empfehlung.
"My Humps" als Alanis Morissette Coverversion Hab ich von Jeff Waugh, und besser als der kann ich's auch nicht sagen:

Can you use "Tori" as a verb? I hope so: Alanis completely Tories Fergie in this cover of "My Humps", but for the satire, not the tribute. Awesome!

Schauen, hören und genießen :-P "My Humps" auf YouTube

Time for a change

Bin am Donnerstag nach Wien gefahren, wegen einem Treffen meiner Usability-Engineering-Übungsgruppe, und damit ich mir das Ticket auf die diesjährige aKademy in Glasgow besorge. Auf der Hinfahrt hab ich dann dEUS gehört, folgender Ausschnitt ist aus einem Lied für die Schwester des Sängers Tom Barman.

7 days you should be giving yourself
All your belongings, all that you treasure
7 weeks you think of nobody else
Is this what you want, is this what you are?
How did it come this far?



Dann die notwendigen Besorgungen in Wien selber. Und mangels Internet bin ich dann am Abend endlich dazugekommen, das FM4-Hörspiel "Junk - Das Leben eine Seifenoper" endlich fertig zu hören. Tolle Serie. Gibt's gratis zum Downloaden, was ich allen Leuten stark ans Herz legen kann. Trifft sich natürlich nicht ganz mit meinen Realitäten, und der städtische Akzent schlagt ein bisschen stark durch. Aber das macht das ganze um nichts weniger faszinierend.

Sarah: Ich hab einfach viel zu lang drauf gewartet, dass das richtige Leben vorbeikommt.
Nina: Ja, von allein wird's nicht kommen.

Ich bin dann mit einem leicht wurligen Gefühl eingeschlafen. Nachdem ich wie eh und je eine sentimentale alte Gurke bin, die sich von guten Liebesgeschichten immer noch am meisten beeindrucken lasst (speziell dann, wenn sie glaubwürdig rüberkommen), hat mich die Serie wieder mal stark mitgenommen. Zu dem Punkt hin, wo ich mir gesagt hab, es ist immer noch nicht gut genug. Und 2007 ist ja bekanntlich das Jahr, in dem ich mein Leben in den Griff kriegen will. Zeit also, etwas zu verändern - und weil neben den guten Vorsätzen zum Zeitmanagement locker noch ein weiterer dazu passt, soll es ein täglicher Sport von ca. einer halben bis dreiviertel Stunde sein. Das klingt jetzt leicht, allerdings ist es mir bis dato nicht gelungen, regelmäßig Sport zu treiben. Was also tun, um zu verhindern, dass ich nach kürzester Zeit wieder aufgebe? Meiner Meinung nach sind da zwei Faktoren ausschlaggebend: einerseits Motivation, und andererseits die Hemmschwelle. Wenn erstere größer ist als zweitere, gelingt ein Vorhaben. Weil ich erstere kaum beeinflussen kann, liegt die Aufgabe folglich darin, die Hemmschwelle zum Fitnessen so gering wie möglich zu gestalten. Möglichkeiten, die mir dazu eingefallen sind: * Immer ein entsprechendes Gewand bereit haben. (Trivial.) * Berechenbarkeit. Ganz wichtiger Punkt, weil wenn irgendwas fix eingeplant ist, hat man keinen zusätzlichen Planungsaufwand. Wobei dieser Punkt in zwei Teile aufzugliedern ist, nämlich 1. zeitliche Berechenbarkeit (immer um 11 Uhr, oder so) und 2. räumliche Berechenbarkeit (wohin kann ich gehen, um zu sporteln: nämlich, Laufband für zu Hause und Heimtrainer im Heim). Keine Hemmschwellen durch noch unbekannte Stadtrouten mit möglichen Ampeln, suboptimalen Straßenführungen und vor allem Wetterabhängigkeit. * Vor- und Nachbereitungsaufwand minimieren. Das heißt einerseits eine möglichst geringe Strecke vom Startpunkt zur Ausübungsstätte, und andererseits weniger Zeit fürs Duschen & Fönen zu brauchen. Konsequenterweise geschah das Unvermeidbare.

vorher

nachher

Lasst uns wieder mit einem Zitat schließen.

Koller Andi: A neicha Haarschnitt kummt immer mit an Lebenswandel.
Jakob: Das hast du gut erkannt!

Ich werde syndiziert

Langsam aber sicher gewinnt mein Blog an Präsenz. Nicht nur, dass vermehrt Kommentare zum Besten gegeben werden (was ich super find), nein, ein kürzliches Googlen nach mir selber bringt zum Vorschein, dass man mich auf der österreichischen Newsfeed-Seite RSS Agent listet! (...nicht dass ich die vorher gekannt hätte.) Besonders gut gefallt mir die Kategorie "Wichtige Themen/Inhalte aus diesem RSS Feed" am unteren Rand der Seite:

Top-Tags: Treiber Erledigen Erfolgserlebnisse Disc Empfehlung RSS Schlüssel Zwischenfälle Schlafen Hartl Auto Gesundheit Arbeit Milchreis Polizei Mahlzeit

Eine sehr repräsentative Auswahl an wichtigen Themen aus diesem Blog. :-P

Hader, neue CDs, und der Beginn der Osterferien

Direkt in Anschluss an die Geschehnisse des letzten Blogeintrags bin ich also nach Haus ins Burgenland gefahren. Ich bin nämlich von Samstag (vorgestern) bis Mittwoch (übermorgen) als Hausbesorger eingeteilt, weil sowohl Eltern als auch Emil auf (unterschiedlichen) Urlaubsreisen sind. Sturmfrei, sozusagen.

Aus dem Nine-Inch-Nails-Konzertbesuch am Freitag ist nichts geworden, dafür hab ich beim Heimfahren noch einen Sprung in die SCS gemacht und neben einem fabelhaften indischen Mittagessen (Chicken Curry, was sonst) um annähernd den Preis einer NIN-Eintrittskarte drei neue CDs gekauft, was eh schon lang fällig war. Menomena hat der Saturn nicht gehabt (muss ich mir von irgendwo anders besorgen), dafür darf ich jetzt folgende Alben mein Eigen nennen:

  • Alice von Tom Waits. Wundervolles Album. Nichts, was man von ihm nicht erwarten würde, aber mit einer Menge Gefühl, Brachialität und abstrusen Ideen. Sagen wir, die CD schreckt mich nicht ab, ein paar mehr Zeugs vom Tom Waits zu kaufen. Kenn eh viel zu wenig von dem.
  • The Crane Wife von den Decemberists. War kürzlich Album der Woche in FM4 (eines der seltenen, von denen ich das noch mitgekriegt hab) und im Zuge dessen kam mir ein Lied aus dem Album vor die Ohren, das ziemlich in Ordnung war. Das Gleiche kann man vom Album selbst auch sagen: Nicht weltbewegend, aber sehr gut arrangiert, mit ein paar echt netten musikalischen Höhepunkten dann und wann, und Texte mit viel Liebe und noch mehr Blut. So stell ich mir eine Wohlfühl-CD vor - gute Stimmung mit konventionellen Herangehensweisen erzeugen, ohne aber ins Einfallslose abzudriften.
  • This atom heart of ours von den Österreichern Naked Lunch. Ähnlich wie bei den Decemberists ein Kauf, der dem Zufall freie Bahn lässt, weil ich von der Band noch nicht allzu viel gehört hab. Zum Album kann ich noch nichts sagen, bin noch nicht zum Anhören gekommen (das ist für heute dran). Die Kritik meint, dass es fabelhaft wäre, aber mit der Kritik bin ich auch oft nicht einer Meinung. Lassen wir uns also überraschen.

Und als Sahnehäubchen konnte ich mir gestern endlich einmal einen echten Hader gönnen. Vom Stefan dankenswerterweise eingefädelt, bin ich aus meinem Burgenlanddasein noch einmal kurz ausgebrochen, um mir Hader muss weg im Audimax der Uni Wien geben zu können. Ich sag gar nicht viel dazu, weil das sollte sich eigentlich jeder anschauen, der 10 Euro aufbringen kann - und an Aufführungen mangelt es nicht, der Hader spielt das Programm alle ein oder zwei Wochen im Audimax. Unbedingt empfehlenswert. Hat mir sehr gut gefallen, und war die 10 + (2 * 8.30) + (3 + 3.40) = 33 Euro (Zugfahrt und Bier mitgerechnet) auf jeden Fall wert.

Bis dato also ein lässiger Einstieg in die Osterferien. Nach den Strapazen der letzten paar Wochen darf ich mir nun den Luxus gönnen, etliches nachzuholen, was ich aus Zeitgründen erst einmal hint'angestellt hab. Praktikum. Ico spielen. Flugticket zur aKademy und Toner für den Laserdrucker besorgen. Blumen gießen? Klavier spielen und Musik hören. Beim Osterfeuer mithelfen. Bloggen und News aufarbeiten. Und ein bisschen arbeiten für den baldigen Milestone. Alles ohne unmittelbaren Zeitdruck, nur von der eigenen Motivation getrieben.

Ich bin froh, dass ich nicht aufs einwöchige Tenniscamp mitgefahren bin, wo der Emil jetzt ist (in Kroatien) - dann hätte ich fast weniger als eine Woche Ferien. Auch wenn das reicht, um manche Dinge nachzuholen, zu denen man sonst nicht kommt, reicht es nicht, diese Dinge nachzuholen, ohne dabei in genau den gleichen Stress zu kommen, der einen während dem Studium begleitet. Im Moment finde ich die Osterferien sehr sympathisch.

Und jetzt noch einen Bissen vom Gugelhupf, den die Oma gestern vorbeigebracht hat.

Entfremdung

Die Osterferien haben also offiziell angefangen, und wie man im letzen Blog-Eintrag unschwer erkennen konnte, bin ich soweit ganz zufrieden mit dem, was ich so zusammengebracht hab.

Die letzte Zeit im Heim vor der Abreise, also Freitag Abend und Samstag Früh, hat mir eher nicht zugesagt. In der (direkt vor meiner Zimmertür befindlichen) Heimküche war ein lautstärkemäßig deutlich vernehmbares Festl im Gange, und das war mir durchaus sehr unangenehm. Mit Rock- und Punkmusik im Dauerlauf, mit diversen Leuten, die manchmal vor die Küchentür gegangen sind, um sich weniger nette Dinge zu sagen, und vor allem mit einem Haufen Leute, die nicht oder nur ziemlich indirekt zur Stockgemeinschaft gehören.

Fast möchte ich sagen, es war das erste Mal, wo ich mich nicht in die Küche getraut hab: das war nicht die Gesellschaft, in die ich mich die ganzen Jahre eingelebt hatte. Das war nicht mein Stock. Mein Stock genießt mit Stil. Mein Stock feiert durchaus die Nacht durch, aber in der Früh ist die Küche wieder still und friedlich, wenn auch manchmal verwüstet. Parties gehören in die Nacht, und etwaige von außerhalb kommende Besucher sollen entweder wieder dort sein, von wo sie kamen, oder den Brachialmodus vom Vorabend nach dem Aufstehen wieder ablegen.

Fehlanzeige. Die Werbegeschenk-Müsliriegel, die ich vor meiner zweiwöchigen Ferienreise noch der Stockgemeinschaft spendieren wollte und vor die Küchentür gelegt hatte, weil ich selbige nicht betreten wollte, waren ein paar Minuten später an den hinteren Rand des Gangs gekickt. Samstag, 11:00, mit Verlaub. In meinen vor die Zimmertür gestellten Plastikmüllkübel wird rücksichtslos eine Kartonpackung hineingestopft. Und das Gegröhle und die laut aufgedrehte Musik geht bis halb eins ohne absehbares Ende weiter. Kurz, das alles hat mich so angeekelt bzw. verschreckt, dass ich das Heim ohne Frühstück verlassen hab.

Nicht, dass ich nicht ein paar Stimmen eh gekannt hätte, die mir sonst auch untertags in der Küche unterkommen. Aber die Wandlung vom zivilisierten heiteren Beisammensein zur rücksichtslosen Rowdytruppe hat mich arg mitgenommen. Mit Sicherheit ärger als den Didi, der beim Heimkommen von seinem (Real-)Rollenspiel-Wochenende eine ziemlich verwüstete Küche vorgefunden hat.

Das Heim ändert sich. Die Stockgemeinschaft ist dabei, sich in zwei Gruppen zu teilen, und ein guter Teil der Leute, die das Heim für mich ausmachen, sind kurz vorm Fertigwerden.

Die Zeiten, in denen ich am Heim und seinen Bewohnern hänge, neigen sich dem Ende zu, wie auch das Ende meines eigenen Studiums in nicht mehr allzu weiter Ferne liegt. Zeit, nach einem Plan B Ausschau zu halten.

Erfolg, oh du schnöder Erfolg

Ich bin gut. Ich bin gut. Ich bin gut. Jawoll.

Ich hatte zwei irrsinnig knappe Termine: den einen für die Abgabe des Usability Engineering Dokuments (Sonntag Mitternacht) und den anderen für die Software-Testen-Vorlesungsprüfung (Montag Nachmittag).

Und Usability Engineering hat es in sich. Das für aufwendig durchzuführende Übungen bekannte INSO-Institut bietet die Lehrveranstaltung als Wahlpflicht-VU an, und auch wenn ich schon im Vornhinein gewusst hab dass es kein Fingerlecken wird, interessiert mich das Ganze. Usability Engineering ist die Lehre vom Verbessern der Benutzbarkeit, im Speziellen von der Benutzbarkeit von Software, Websites und Dinge die Derartiges verwenden (wie z.B. MP3-Player-Geräte).

Als erste Übung von dreien war vorgesehen, dass wir ein Card Sorting durchführen. Dafür nimmt man sich eine Software (in unserem Fall die Uni-Wien-Website Student Point), zerlegt deren Inhalte/Navigationsstruktur in für sich selbst stehende Einheiten (Items), und druckt diese Items auf Kärtchen. Die wiederum legt man auf den Boden oder einen großen Tisch und lasst sie von einer Person (oder mehreren) sortieren. Das schaut dann ca. so aus (Foto meines Lieblings-KDE-Entwicklers Aaron Seigo beim Card Sorting):

Der Sinn hinter dem Card Sorting ist, dass man dadurch gute Informationsstrukturen bekommen kann, weil nicht ich, sondern meine Testlinge die Kategorien für die Webseiten/Menüeinträge/was-immer-die-Items-sind bestimmen. Dadurch kann man viel bessere Menüs bzw. Web-Navigationsstrukturen machen als das mit Selber-Ausdenken möglich wäre. Unter anderem weil Entwickler bekanntlich ganz anders denken als normale Leute :D

Ich und meine übrigens total ursympathische Übungsgruppe haben also quasi die ganze letzte Woche damit verbracht, aus der bestehenden Student-Point-Seite die Menge der Items rauszufinden, einen Fragebogen für die Probanden zu machen, die Kärtchen in eine Tabelle umzuformen und auszudrucken, mehrere Card Sorting Sessions durchzuführen, die Masse an Ergebniswerten auszuwerten, Vorschläge für Verbesserungen der Seite zu machen, und das alles in einem 35-Seiten-Dokument festzuhalten. Da ist so ziemlich die ganze Woche draufgegangen, oder zumindest fast.

Sonntag war dann der Abgabetermin, und JA, wir haben es geschafft, die Mörderarbeit rechtzeitig fertigzukriegen.

Montag war dann Prüfung, und JA, ich habe es geschafft, die Folien in 5 Stunden durchzunehmen und damit geschätzte 28-30 von 35 Punkten zu schreiben. (Zur Herabsetzung meiner kognitiven Fähigkeiten muss man dazusagen, dass ich voriges Semster auch schon in der Vorlesung war und den Stoff zumindest schon einmal gehört hatte.)

Gestern hatten wir Abgabegespräch für die Usability-Engineering-Abgabe, und, was will man sagen, wir haben's mit Bravour überstanden.

Wenn das keine Leistung ist, was dann? Achja genau, nebenbei noch fleißig in andere VOs und Übungen zu gehen (Donnerstag), Kubuntu auf die neue Beta von Feisty upzugraden (auch Donnerstag), beim Meeting mit den Arbeitskollegen was Brauchbares herzeigen zu können (Freitag), meine Bewerbung für den Google Summer of Code 2007 spitzenmäßig herzurichten (letzte 2 Wochen, am Freitag war ich dann zufrieden) und Erkundigungen für den Acer Port Replicator einholen, den diverse Väter für notwendig erklärt haben (heute erst).

Google Summer of Code? Ja, ich bewerbe mich heuer wieder, diesmal nicht für KDE, sondern für Drupal. Unterstützt von meinem Arbeitgeber Pro.Karriere. Was ich wahnsinnig cool finde. Insider spatzen von den Dächern, dass meine Chancen gut stehen, auch dieses Jahr wieder genommen zu werden. Wer wissen will warum, soll sich meine Bewerbung anschauen und staunen.

Und jetzt geh ich aufs Schnapsturnier in den Heimkeller. Hah.

Vom Verschwinden der Zeit

Diese Woche war der Zeitmangel wieder besonders schlimm. Das Allerschlimmste daran ist jedoch, dass ich nicht (bzw. nicht nur) wegen viel aufgehalster Arbeit keine Zeit hab, sondern dass ich viel zu viel Zeit ungenutzt verstreichen lasse.

Ungenutzt? Nein, nicht wirklich, denn vom faulenzenden Studentendasein kriege ich kaum etwas mit. Nichtsdestotrotz komm ich am Ende des Tages oft drauf, dass ich nur ca. ein Drittel dessen erledigt habe, was ich mir eigentlich in vernünftiger Planung vorgenommen hätte. Richtig, Zeitmanagement. Das Ding, das unter anderem meinen Bakk-Abschluss um ungefähr zwei Semester verspätet hat.

Für dieses Semester hab ich mir vorgenommen, meine Zeit in den Griff zu kriegen, schon meiner Gesundheit wegen, und weil ich es mit dem derzeitigen Arbeitsvolumen sonst einfach nicht mehr schaffen würde. Wobei der erste Schritt zur Besserung wie immer das Erkennen der dahinterliegenden Ursachen erfordert. Die eine Maßnahme, rechtzeitig schlafen gehen und in der Folge früher aufstehen, ist mir seit Anfang dieses Jahres langsam bewusst geworden, und wird ab sofort konsequenter umgesetzt werden. (Auch wenn es heute mal wieder nicht ganz so gelungen ist, wie der Zeitstempel dieses Blog-Eintrags beweist.)

Eine zweite, wahrscheinlich noch schwerwiegendere Ursache, ist mir wahrscheinlich erst heute so richtig bewusst geworden, obwohl ich es schon seit einiger Zeit latent mitkriege. Es sind die Vielzahl an Mails, Blogs, News, und sonstigen in kurzen Abständen eintrudelnden Informationsbrocken, die pro Tag ganze Stunden (ja, Stunden!) verschlingen.

Mein Hauptproblem ist, dass ich diese Informationsquellen eh schon einmal nach Gehalt und Wichtigkeit durchkämmt und ziemlich alle unnötigen rausgeschmissen hab. Mit meiner Anstellung als Drupal-Entwickler sind im Gegenzug ein paar weitere dazu gekommen, die dann wieder mehr Zeit in Anspruch nehmen, aber ohne die ich nicht auskommen will.

Warum brauchen diese Sachen so viel Zeit? Antwort: Weil sie nicht auf einmal, sondern gemächlich, einer nach dem anderen, eintrudeln. Und vor allem weil ich es mitkriege, wenn die wichtigen (die Emails) eintrudeln, und dann einen kurzen Blick zu den weniger wichtigen (andere Emails, Blogs, etc.) mache, um die paar Sachen wieder alle abgearbeitet zu haben. Ist mir den Moment wieder passiert. Und das ständige Abarbeiten und Wechseln des Aufmerksamkeitsfokus hält mich davon ab, eine Sache auf einmal und die dafür ordentlich und für eine vernünftige Dauer lang zu machen.

Wie kann dem Problem also Einhalt gebieten? Mir fallt da nur eine effektive Maßnahme ein: Während der Zeit, wo ich produktiv was weiterbringen will, muss mein Email/RSS-Client (der Kontact) dran glauben. Auch wenn ich die Benachrichtigung beim Erhalt einer neuen Email ausschalte, führt mich die "1"er, "2"er oder wieviele-ungelesene-Emails-auch-immer-Beschriftung am System-Tray-Icon doch wieder dazu, regelmäßig einen Blick hineinzuwerfen.

Das muss sich aufhören. Insofern beschließe ich also, von Punkt 9:00 bis Punkt 18:00 den Kontact nicht rennen zu haben, auch nicht als minimiertes Icon, und mich stattdessen auf die gerade anstehenden Sachen zu konzentrieren. Wie gut das funktionieren wird, muss sich noch herausstellen, immerhin sind Emails ja teilweise ein wichtiges Mittel zum Nachschlagen von Informationen und Links, und zum Erledigen der Arbeit selbst ("Kommunikation, geglückte Kommunikation, ..."). Und ob ich das ganze tägliche Volumen von 6 bis 8 aufarbeiten kann, und wie ich außerplanmäßige Zeitverluste damit vereinbaren kann (weil nachgelesen muss es ja trotzdem noch werden), das wird sich noch herausstellen.

Bitte also nicht wundern, wenn ihr ab sofort länger auf eine Mail-Antwort warten müsst als gewohnt. Es ist zu meinem eigenen Schutz.

Wie zum Beweis hat dann die Kathy Sierra, Autorin des geistreichen Creating Passionate Users Blogs, einen Artikel über Twitter (ein ziemlich neues, offenbar beliebter werdendes Instant-Networking-Portal, das ich bisher übrigens auch nicht gekannt habe) und die Schädlichkeit der partiellen Aufmerksamkeit veröffentlicht. Nachdem ich schon beim Rauffahren nach Wien darüber nachgedacht hab.

Warum ich schon heute, Samstag, nach Wien gefahren bin? Weil ich noch Millionen Sachen zu tun hab, und diese Woche zu rein gar nichts gekommen bin. So, und jetzt Punkt 1, rechtzeitig schlafen gehen, nicht ganz außer Acht lassen. Gute Nacht.

Was wären die großen Erfolge...

Heute habe ich gleich 3 (drei) phänomenale Erfolgserlebnisse vorzuweisen:

  • Ich hab mir einen Milchreis gemacht.
  • Der Milchreis war essbar.
  • Es war der erste Milchreis, den ich jemals selber gemacht hab, und er war trotzdem essbar!

Wenn das kein Grund zum Feiern ist, dann weiß ich auch nicht. Wieder eine leckere Mahlzeit mehr in meinem nahezu grenzenlosen Kochrepertoire :-P

Die News zum Montag

Hallo meine lieben Newsempfänger - ja, ich weiß, ihr sehnt euch schon wieder nach den News, weil ich zweieinhalb Wochen schon wieder keine hatte. Kann nicht allzuviel Wichtiges passiert sein in der Zeit, oder? Sachen wie der Umstieg diesmal des französischen Parlaments auf Linux sind wir ja gewohnt, das ist fast nicht mehr der Rede wert. (Fast!) Also auf zu Besserem.

"PowerDVD liefert AACS-Schlüssel von HD DVD und Blu-ray Disc"

Es ist schon wieder ein Schlüssel zum Entschlüsseln des AACS-Kopierschutzes von bösen Crackern veröffentlicht worden. (Der vorige ist auch erst um die drei Wochen her.) Diesmal ist ein ein Private Key, mit dessen Hilfe man offensichtlich alle anderen Schlüssel auf einer HD-DVD oder Blu-ray-Disc auslesen kann. Und aus dem PowerDVD wurde er gestohlen, äh, will sagen, herausgefiltert.

Das ist jetzt keine ganz große Nachricht, weil das AACS-System solche Zwischenfälle vorgesehen hat: zukünftig ausgelieferte Discs mit AACS werden damit nicht mehr funktionieren. Aber das System geht noch weiter: wenn eine Disc mit den neuen Schlüsseln eingelegt wird, sagt sie dem HD-DVD- bzw. Blu-ray-Laufwerk, dass der alte Schlüssel ungültig ist, und fortan kann man auch die alten Filme mit dem gecrackten Schlüssel nicht mehr entschlüsseln.

Das heißt im Klartext, dass eine aktuelle PowerDVD-Version nicht mehr funktioniert, sobald eine neue Disc mit AACS abgespielt wird, weil der PowerDVD-Private-Key rückwirkend entmachtet wird. Krass, nä?

"HP denkt über vorinstalliertes Desktop-Linux nach"

Heißt noch nichts, aber in Kombination mit der kürzlichen Dell IdeaStorm Initiative (bei der ein vorinstalliertes Linux das meistverlangte Feature war) könnte das eventuell darauf hindeuten, dass die Zeit zur mainstreamigen Vorinstallation von Linux nicht mehr allzu weit in der Ferne liegt.

Oder auch nicht, wer weiß.

"AMD-Interview: 'Wir können unsere Treiber nicht offen legen'"

Das, und die Tatsache dass die Grafikkarten-Treiber von AMD (vormals ATI) für Linux unter aller Sau sind, lässt einen eine unumgeschränkte Empfehlung gegen den Kauf eines Computers mit ATI-Grafikkarte aussprechen. Mit der Übernahme von ATI durch AMD war ja gehofft worden, dass AMD seine bisherige offenere Treiber- und sonstige Hardwarepolitik auch auf die Grafikkarten ausweitet, dieser Artikel ist wohl die endgültige Bestätigung dafür, dass diese Hoffnungen ungehört verschallt sind.

Insofern soll sich also einen integrierten Intel-Grafikchip nehmen, wer gerne null Probleme (aufgrund von open-gesourcten Treibern) und ein leises, stromsparendes System hat, und nVidia sei jenen empfohlen, die nicht ohne Highend-Grafikpower auskommen können (obwohl deren Open-Source-Treiber-Politik um nichts besser ist als die von ATI/AMD, aber dafür sind zumindest die Treiber selbst weniger lahm und absturzgefährdet).

Ich hoffe, euren hohen Ansprüchen auch mit dieser Ausgabe der News nicht allzu ungerecht zu werden, und wünsche noch einen feinen Abend (oder wann immer das hier grad gelesen wird) vom seltenen Montag.

Der Kreis schließt sich

Gestern war durchaus ereignisreich. Es begann in Oberpullendorf (tm), und dort endete es auch wieder.

Erste Samstags-Aktivität: Reparieren des automatischen Taglichts.

Eigentlich hatte ich es so einstellen lassen, dass es sich immer beim Starten der Zündung einschaltet, aber irgendwann hat es getrotzt und sich nur mit normalem, manuellem Einschalten zum Leuchten bewegen lassen. Das hatte ich schon reparieren lassen. Und vor geraumer Zeit: der gleiche Fehler. Nunja, der VW/Porsche hat ein Kabel getauscht (auf Kulanz bzw. Garantie, selbstredend) und behauptet, das müsse die Fehlerquelle gewesen sein. Also sollte es ab jetzt nicht mehr ausfallen.

Leichte Ironie des Schicksals, dass es beim Heimkommen grade eine ZiB spielt, in der berichtet wird, dass die verschiedenen Politiker wieder über die Abschaffung des Tagfahrlichts diskutieren. Weil es 300 Tonnen zusätzlichen CO2-Ausstoß verursacht, und vielleicht doch keine Verbesserung der Sicherheit bringt. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Reparatur zunächst mal bleiben lassen :-}

Zweite Samstags-Aktivität: Emil holen

Der hat grad seine Skiwoche hinter sich, und war um halb 3 aus Oberpullendorf (again!) zu holen. So wie's ausschaut, war selbige gar nicht schlecht, auch wenn ein paar Lehrer etwas gemein zu ihm waren und die drei Halbstarken aus seiner Klasse das mitgenommene Erste-Hilfe-Tape spaßhalber aufgebraucht haben. Um 6 Uhr hatte er dann auch gleich Generalprobe fürs heutige Frühjahrskonzert des Musikvereins.

Dritte Samstags-Aktivität: Feuerwehrübung

War ganz witzig. Die Problemstellung war, beim Innenausstatter Pötzl einen Brand zu löschen und dabei noch zwei als Strichmaxerl markierte Säcke aus der verrauchten Lagerhalle zu retten. Ich hatte die Ehre, endlich einmal auszuprobieren, wie es ist, wenn man mit einem C-Schlauch gegen den Wind spritzt. Lustig! :-P

Vierte Samstags-Aktivität: Kegeln / Fortgehen

Zusammen mit dem Reiner, der Mone und dem Hartl war ursprünglich geplant, beim Kurz kegeln zu gehen. Dort (und in seiner Lutzmannsburger Außenstelle ebenfalls) waren allerdings alle Bahnen besetzt, weshalb wir die Alternativlösung in Anspruch nahmen. Wer von euch weiß noch nicht, dass es beim Strommer ebenfalls Kegelbahnen gibt? Jetzt wisst ihr's jedenfalls.

Nach ca. einer Stunde Kegeln (ich war einmal nicht Letzter! :) war damit dann Schluss, und es folgte noch ein Abstecher ins Ex, weil dort des Hartls Silke zugegen war. Dort sind wir allerdings auch nicht lang geblieben; Reiner und Mone schwanden heimwärts, während Hartl und ich noch einen Sprung ins Blow up schauten. Als Autofahrer leider wenig flüssig, aber was solls.

Nunja, das Beste hat sich der Tag ganz bis zum Schluss aufgehoben: wie wir so durch Großwarasdorf in Richtung Horitschon düsen, macht mich der Hartl darauf aufmerksam, dass mein rechter Außenspiegel ziemlich demoliert ist. Da hat dem Auto die parkplätzliche Nähe zum Subway doch nicht so gut getan. Wird wahrscheinlich nicht weiter schlimm sein - laut Hartl'scher Schätzung kommt so ein Spiegel nur auf ca. 30 Euro, und sonst hat das Auto keinen Kratzer - blöd nur, dass ich schon am Vormittag beim VW/Porsche war, sonst hätte ich mich da gleich schlauer machen können.

Der von Vaters Seiten vorgeschlagene Besuch bei der Pullendorfer Polizei war dann auch eher überflüssig, da ist die Zeit fast zu schade drum, um sie wegen so einer Kleinigkeit nervigen Administrativa zu widmen.

Alles in allem aber ein erfolgreicher Tag, das reicht mir wieder für ein paar Tage Motivation. Und jetzt dann noch den Emil beim Frühjahrskonzert anhören, dann kann's wieder nach Wien gehen.

Pans Labyrinth

Zurzeit scheint nicht viel im Heimnetzwerk herumzuschwirren. Weil es aber doch löbliche Ausnahmen gibt, wurde donnerstags eine kurze Filmsession angerissen, zu welcher ich mich spontan dazu gesellte, zwecks Schauen des neuen mexikanisch-spanischen Oscarpreisträgers, Pans Labyrinth (El Laberinto del Fauno).

Beklemmend. Der Film ist eine sehr eigenwillige Mixtur aus Fantasymärchen und spanischer Bürgerkrieg, und meiner Meinung nach sehr sehenswert. Für einen Fantasyfilm unglaublich brutal, und für ein Bürgerkriegsdrama sehr verträumt. Guter Film, unbedingt anschauen.

Motz lass nach

Ok Leutchens, jetzt kann ich von dieser Website behaupten, dass sie wirklich rockt. In einer gestrigen Aufmotz-Session hab ich nicht nur allerhand Verbesserungen eingebaut, die man beim flüchtigen Betrachten gar nicht so mitkriegt (wie z.B. das automatische Löschen von Spam-Kommentaren, automatisch aus dem Seitentitel generierte URLs, oder Suchmaschinen-Optimierung für bessere Google-Ergebnisse).

Nein, ich hab auch den vordergründigen Teil der Seite gründlich überarbeitet. Die sichtbarsten Verbesserungen sind zum Einen eine Tag Cloud (zu finden in der linken Spalte), mit denen ihr euch Blogeinträge eines einzelnen Themengebiets herausnehmen könnt. Und zum Anderen kann der interessierte Leser (und die interessierte Leserin) mein Blog jetzt nicht nur mit RSS-Feeds, sondern auch mit Email-Benachrichtigungen abonnieren. Optional einstellbar für einzelne Themengebiete. Auf dass es regelmäßiger gelesen wird als bisher.

Wie das geht, habe ich auf der schönen Seite "Abonniert das Jakoblog" beschrieben, dass keiner behaupten kann, er wisse nicht wie das funktioniert, oder es wäre zu kompliziert. Was nämlich unwahr wäre: jeder kann automatisch und voll easy (ey) über neue Einträge im Jakoblog informiert werden. Deshalb müsst ihr gleich jetzt euer Abonnement einrichten, falls das nicht eh schon der Fall ist ;)

Abonniert das Jakoblog

Ein Blog ist nur halb so witzig, wenn man nichts davon mitkriegt. Deshalb - und weil ich natürlich will, dass es auch gelesen wird - hab ich keine Mühen (Kosten aber schon) gescheut, um euch das Abonnieren des Jakoblogs so einfach wie möglich zu machen. So dass ihr nicht mehr diese Website regelmäßig besuchen müsst, sondern bei neuen Inhalten einfach benachrichtigt werdet. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Variante: Abonnieren des Blogs mittels RSS-Newsfeed

Das ist die Variante, die ich bevorzuge und empfehle. Man benötigt dazu einen der vielen verfügbaren RSS-Feedreader, auch bekannt als Aggregatoren. Das sind normale Programme, die sich regelmäßig von diversen Websites Informationen drüber holen, was es grade Neues auf der jeweiligen Site gibt. Und das Ganze wird dann ähnlich wie in Email-Programmen angezeigt, das schaut dann z.B. so aus:

Für die verschiedenen Betriebssysteme gibt es diverseste Feedreader, hier ein paar der beliebteren:

In der linken Spalte ist das orange Newsfeed-Zeichen angebracht, das auf den RSS-Feed des Jakoblogs verlinkt. Entweder es ist (wie bei mir) direkt schon ein Eintrag im Rechtsklick-Menü, um den Feed damit zu abonnieren, oder ihr müsst "Linkadresse kopieren" wählen und die URL dem Reader händlsch zukommen lassen. Je nach Reader und System.

Feedreader zu verwenden hat natürlich nur dann einen Sinn, wenn ihr regelmäßige News oder Blogs aus unterschiedlichen Quellen konsumiert, weil sonst kann man stattdessen gleich auf die eigentliche Webseite schauen. Wenn man sich aber etwas eingearbeitet hat, ist so ein Programm unverzichtbar :)

Ach ja, und wer nur Blogeinträge eines bestimmten Themas aggregieren will, der findet auf der Seite des jeweiligen Tags (z.B. die Seite mit den gesammelten News zum Wochentag) ganz unten ebenfalls ein RSS-Symbol mit einem themenspezifischen Feed.

2. Variante: Abonnieren des Blogs mittels Email-Benachrichtigung

Wer RSS nicht mag, kann auch per Email über neue Einträge informiert werden. Zu diesem Zweck muss allerdings erst ein Benutzer auf meiner Homepage angelegt werden, über den die Abonnement-Daten verwaltet werden. Also im "User Login" Bereich auf "Register new user" klicken und einen neuen Benutzer erstellen.

Dann könnt ihr euch einloggen, und am Ende eines jeden Blogeintrags gibt's die zwei neuen Links "subscribe blog" (also bei jedem neuen Blogeintrag benachrichtigt werden) und "subscribe post" (über kommentare dieses Blogeintrags benachrichtigt werden). Draufklicken und basta. Und einzelne Themen kann man natürlich auch abonnieren, nämlich mit dem Menüeintrag "My subscriptions", links in der Navigationsleiste.

Viel Spaß mit dem regelmäßigen Genuss meines Blogs!

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