Konzert-Wochenende

Nein, ich habe kein eigenes Konzert gehabt. Stattdessen hatte ich das Vergnügen, diverse andere zu besuchen, nämlich

  • Samstag, 1. Konzert: Das Konzert des Musikvereins Weinland, feat. meinen kleinen Bruder Emil, alle drei kleinen Wieders (die ich wegen Verhinderung bei den letzten Bigband-Proben auch schon länger nicht gesehen hatte) und noch ein paar Leute. Der Musikverein hat seinen Auftritt gewohnt routiniert hingebracht, und die paar Verspieler trüben den Gesamteindruck auch nicht. Den Emil hab ich allerdings erst zum Schluss gesehen, weil er so versteckt gesessen ist. Macht aber nix, ich hab ihn dank extensiven Herumchauffierens eh den ganzen Tag gesehen.
  • Dann war auch noch das Rock4Peace beim Lazer, ich hätt's fast vergessen gehabt. Bin um ca. viertel 9 im Anschluss ans Musikverein-Konzert hingekommen. Mittlerweile verlangen sie schon 13 Euro Eintritt, aber hey, ist ja für einen guten Zweck. Die beste Band des Tages, "Bischof Iby", hab ich leider verpasst, von denen die ich gehört hab waren Jellybeat meine Favoriten. Ziemlich cool also, ich hab nicht nur meinen Lieblingspaten und ein paar andere nette Spießgesellen getroffen, sondern auch meinen bisherigen Rekord von 6 1/2 weißen Dreiern übertroffen. Yess! (Nach Bewusstwerdung dieser großartigen Leistung verabschiedete ich mich dann vorzeitig, so um ein Uhr oder was, noch bevor die letzte Band aufspielte. Fast schade drum, weil sie dem Vernehmen nach interessant sein hätten sollen. Aber man muss Prioritäten setzen.) Das Foto mit mir drauf ist übrigens noch nicht auf der Homepage.
  • Und heute gab der Liedkreis Horitschon sein Adventkonzert, mit beiden Eltern als Mitsänger. Damit nicht genug, wurde ich auch noch zum Fotografieren verpflichtet! Habs aber dann doch hingekriegt, und der Chor war in Hochform und Bestlaune. Den krönenden Abschluss gab mein Vater mit seiner durchdachten, leicht außerhalb des Mainstreams befindlichen Analyse von Lebens- bzw. Weihnachtssinn, inklusive dazupassender Glückwünsche. (Wie viele Leute kennt ihr sonst, die einem Publikum explizit nicht alles Gute wünschen und trotzdem jeden mit einer immensen Ladung an Optimismus und Denkanregungen ansprechen? ...eben.)

Also, sehr musikalisch wieder einmal. Am besten hat mir gefallen, dass ich den ganzen gestrigen Tag ausgekommen bin, ohne den Computer aufzudrehen. Da merkt man erst, wie abhängig man von dem blöden Zeugs eigentlich ist.