Bälle und das Ende des Semesters

Es ist fast getan. Dieses Wochenende habe ich die zwei Bälle hinter mich gebracht, deren Generalproben offensichtlich ein wohl überlegter Angriff auf Terminplanung waren. Beide Generalproben wurden nämlich am Freitag um 18 Uhr angesetzt, punktgenau der selbe Termin.

Ich entschied mich dann dafür, dass ich in der Feuerwehr-Uniform (schwarzbraun) nach Großwarasdorf zur Bigband-Probe gehe, um danach volley zur Polonaise des Bezirksfeuerwehrballs beim GH Lazarus weiter zu düsen.

Tja, die Taktik ist tatsächlich aufgegangen. Die Polonaise war (nach leichten Startschwierigkeiten, die der Felix als Hälfte des ersten Paares aber souverän umschifft hat) ein voller Erfolg, ebenso die Mitternachtseinlage (bei der ich ausnahmsweise nicht mitgewirkt habe, dafür aber beim Tragen und Ausgeben der Tombola-Treffer). Als krönender Abschluss des freitäglichen Großereignisses war dann noch die Einteilung im Ausschank vorgesehen, nämlich von 2 Uhr bis Sperrstund'. Letztere war so gegen 5, halb 6 herum, weshalb ich mir am Samstag den Schlaf bis um 12 Uhr herausnehmen durfte.

Die Schicht vom Felix war schon früher, weil der nämlich um halb 9 in der Früh mit der Feuerwehr-Fußballmannschaft (sic!) am Ritzinger-Riesensporthalle-Justizbeamten-Eröffnungsturnier teilnahm. Nein, nicht fragen :D ... jedenfalls, sie sind gegen alle Erwartungen nicht Letzter geworden. Auch nicht Elfter. Nicht einmal Zehnter. Man sollte es nicht glauben -- sie haben drei Mannschaften hinter sich gelassen und den 9. Platz geholt! Gratulation! und der Felix hat sogar zwei Tore geschossen.

Während die völlig übermüdeten Feuerwehrker also einen Überraschungserfolg einfuhren, war für mich Klavierüben angesagt. Von halb 4 bis um viertel 8, mit kurzer Pause. Als besonderes Gimmick war silbernes, äh, Band (oder?) vorgesehen, welches wir uns als Mascherl statt der Krawatte raufschnüren durften. (Das Thema des Balles war "Silbernacht". Das Mascherl war, nunja, an der Grenze zum Peinlichen.)

Die Bigband darf sich rühmen, ein eindrucksvolles Programm von sage und schreibe 32 Stücken intus zu haben, darunter mehrere mit Klaviersolo :D
Und weil wir so viel gespielt haben, wurde das Programm in drei Teile aufgeteilt, zu je ca. einer Dreiviertel- bis ganzen Stunde. Der ersten Teil gelang mir recht gut, der zweite war schrecklich, der dritte ging wieder einigermaßen. Wenn ich denke, wie gut ich mit ein bisschen mehr Üben sein könnte! Aber hey, es ist so auch gegangen. Sogar mit Bezahlung, haha.

Jaja, ich seh schon, ich soll nicht so viel schreiben, so viel lest eh kein Mensch. Kurz zusammengefasst also, alles haarige ist vorbei, jetzt nur mehr eine Abgabe, eine Prüfung, und noch eine Prüfung in der Woche drauf. Nichts, was mir noch Angst machen würde... aber dafür gibts ja andere Sachen als das Studium.